Abo
  • Services:

FTTH: CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

Grüne, FDP und nun auch Teile der CDU wollen die Staatsanteile an der Telekom verkaufen. Die so erlösten 10 Milliarden Euro sollen ländlichen Regionen FTTH bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vectoringausbau der Deutschen Telekom
Vectoringausbau der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Der Ausbau von Gigabit-Internet soll nach der Bundestagswahl durch den Verkauf der staatlichen Anteile an der Deutschen Telekom schneller erfolgen. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann befürwortet die Privatisierung. "Mit einer klugen Verkaufsstrategie kann der Bund für die Telekom-Aktien weit mehr als 10 Milliarden Euro erlösen. Dieses Geld brauchen wir dringend für den Glasfaserausbau. Es sollte auch ausschließlich dafür verwendet werden", sagte er der Frankfurter Allgemeinen Woche. Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Union erklärte, dass der CDU-Wirtschaftsflügel und die Junge Union für den Verkauf seien.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Stuttgart
  2. Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH, Düsseldorf

"Mit den Regierungspartnern FDP oder Grünen würde es wahrscheinlich dazu kommen", sagte Linnemann. "Mit der SPD wohl eher nicht." Der Bundesrepublik gehören noch 14,5 Prozent direkt und der staatlichen Förderbank KfW weitere 17,4 Prozent an dem Unternehmen, das fast ausschließlich auf Vectoringausbau setzt. Dies sind zusammen 31,9 Prozent.

Vectoring: Telekom handelt nicht im Interesse der gesamten Wirtschaft

Vielen Politikern in Bund, Ländern und Gemeinden sei erst viel zu spät bewusst geworden, wie wichtig ein Glasfaserausbau ist, sagte Linnemann. "Bis vor einigen Jahren war in Politik und Verwaltung nur wenigen Spezialisten klar, dass ohne schnelle Breitbandverbindungen viele Unternehmen nicht mehr am Markt tätig werden können." Die Telekom versuche, vorhandene Infrastruktur zu nutzen, staatliche Unterstützung zu bekommen und zugleich bessere Angebote der Konkurrenz zu verhindern. "Nur ist dieses Interesse des Marktführers weder im Interesse der Wirtschaft allgemein noch im Interesse des Staates", sagte Linnemann.

Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) begrüßte die Aussagen von Linnemann. Es sei problematisch, wenn der Bund Wettbewerbsspielregeln setze, aber gleichzeitig als Mehrheitsaktionär auf die Dividende des größten Netzbetreibers angewiesen sei.

"Mit den erzielbaren Erlösen aus einem Verkauf der Telekom-Anteile des Bundes lassen sich schnelle Glasfaseranschlüsse auch in ländlichen Gebieten in großer Anzahl realisieren", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. Ein gezielter Einsatz von Fördermitteln für reine Glasfaseranschlüsse vor allem in besonders ländlichen Gebieten, wo sich ein Ausbau sonst nicht rechne, brächte die Versorgung mit der besten Infrastruktur in Deutschland spürbar voran.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 4,44€
  4. (-72%) 5,55€

bombinho 29. Sep 2017

wirklich kein Text.

Ovaron 25. Sep 2017

Das ging an plutoniumsulfat und jeder außer Dir hat den Witz verstanden.

Dwalinn 25. Sep 2017

Bei den Strompreisen wären die Privaten auch schön blöd uns als Kunden zu verlieren.

march 25. Sep 2017

Es kommt darauf an wie das umgesetzt wird. Die Telekom hat immer noch viel zu viele...

daarkside 25. Sep 2017

Aber ein mal gewonnen, kommen die dicken Brocken. Privatisierung von zentraller...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /