FTTH: Bis zu 2,5 GBit/s für Brandenburg

Zwei größere FTTH-Projekte starten in Brandenburg. Deutsche Glasfaser baut in Spree-Neiße, DNS:Net in Märkisch-Oderland und Havelland.

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Spatenstich zum Projektstart in Drebkau
Spatenstich zum Projektstart in Drebkau (Bild: Deutsche Glasfaser/Tudyka.PR)

Deutsche Glasfaser baut im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg Fiber To The Home (FTTH) aus. Wie das Unternehmen am 9. September 2021 bekannt gab, werden geförderter und privatwirtschaftlicher Ausbau kombiniert. Die im Februar unterzeichnete Kooperation zwischen dem Landkreis und Deutsche Glasfaser umfasst den geförderten Glasfaserausbau für rund 6.500 Haushalte, 500 Unternehmen und 37 Schulen in Burg (Spreewald), Döbern, Forst (Lausitz), Spremberg, Neuhausen, Welzow, Peitz, Schenkendöbern und Drebkau.

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Dies wird kombiniert mit dem privatwirtschaftlichen Netzausbau, ebenfalls von Deutsche Glasfaser. Ein privatwirtschaftlicher Netzausbau im Kreis könnte über 30.000 Glasfaseranschlüsse umfassen, wenn die Haushalte dem zustimmen.

Angie Hagemann, Geschäftsführerin Construction von Deutsche Glasfaser, betonte: "Im Gegensatz zum geförderten Ausbau im Rahmen des jetzt startenden Spree-Neiße-Projektes benötigt Deutsche Glasfaser im Rahmen des privatwirtschaftlichen Engagements eine Vertragsabschlussquote von 40 Prozent im Ausbaugebiet."

DNS:Net versorgt 16.000 Haushalte

Der direkte Konkurrent DNS:Net hat am 10. September in der Gemeinde Neuenhagen (Märkisch- Oderland) im Osten des Landes Brandenburg sowie im Havelland im Westen des Landes den Ausbau für insgesamt 16.000 Haushalte angekündigt.

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Die Gemeindevertretung in Neuenhagen hatte Anfang September einstimmig dafür votiert. Verwaltung, Bürgermeister und Wirtschaftsförderung schlossen am 9. September den Kooperationsvertrag zum Glasfaserausbau zwischen der Gemeinde und DNS:Net im Rathaus von Neuenhagen.

Stefan Holighaus, Mitglied der Geschäftsleitung von DNS:Net sagte: "Natürlich stehen wir gerne bereit, wenn es darum geht, die gesamte Gemeinde Neuenhagen bei Berlin mit einer zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur zu versorgen. Die Vorvermarktung in ausgewählten Gebieten ist bereits gestartet, nun können wir die gesamte Gemeinde in die Aktivitäten aufnehmen."

DNS:Net bietet seinen Kunden 2,5 GBit/s im Download und 1 GBit/s im Upload an. Bei der Deutschen Glasfaser sind für private Haushalte maximal 1.000 MBit/s Download und 500 MBit/s Upload erhältlich.

Der britische Investmentkonzern 3i Infrastructure hat im April die Mehrheit an DNS:Net übernommen. DNS:Net will im Berliner Umland, Brandenburg und dem angrenzenden Sachsen-Anhalt mithilfe der Beteiligung und Banken in den kommenden Jahren 2,5 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau investieren. Erworben wurden von 3i Infrastructure 60 Prozent an DNS:Net für den Preis von 182 Millionen Euro.

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spezi 12. Sep 2021 / Themenstart

Es wird hier eher um den geförderten Ausbau im Landkreis gehen: "In den vergangenen zwei...

Mandri 12. Sep 2021 / Themenstart

Genau, damit der Rest genauso mies läuft, wie der Teil, der jetzt schon in Staatshand...

Mandri 12. Sep 2021 / Themenstart

Was bist du bereit, dafür zu bezahlen oder anderweitig zu leisten? Forderungen stellen...

senf.dazu 11. Sep 2021 / Themenstart

Na bei DG stimmen aber bei fast allen Tarifen (300,400,600 down) die max=normal=min...

schily 11. Sep 2021 / Themenstart

Als im Sommer deren Autos in LSD herumfuhren, konnte ich gar keine solche Informationen...

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