FTTH/B: Bundesland verwirklicht Glasfaserausbau mit Stadtwerken

Kommunale Unternehmen erreichen den Glasfaser-Ausbau schneller und besser. Schleswig-Holstein liegt bundesweit an der Spitze und erklärt, wie das geschafft wurde. Doch es gibt noch Bedarf an Verbesserungen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Wirtschaftsminister Bernd Buchholz
Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (Bild: Landeswirtschaftsministerium Schleswig-Holstein/Frank Peter)

Die klare Zielvorgabe in Richtung Glasfaser und starke regionale Akteure wie Stadtwerke, Breitbandnetzgesellschaften und kommunale Zweckverbände seien der Grund, warum Schleswig-Holstein bundesweit führend beim Festnetzausbau sei. Das sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) der Deutschen Presse-Agentur. Hinzu komme eine effiziente Koordination des Glasfaserausbaus durch das in Kiel ansässige Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein, die Investitionsbank und das Land.

Stellenmarkt
  1. JavaScript Developer (m/f/d)
    Plesk GmbH, Cologne, Karlsruhe, Hamburg, Berlin
  2. IT-Systemadministrator:in (m/w/d)
    Beratungs- und Prüfungsgesellschaft BPG MBH, Krefeld
Detailsuche

Ein Programm zur Zinssubventionierung, das noch aufgestockt werden soll, und Fördermittel des Bundes würden ebenfalls zum Erfolg beitragen. Das Land fördert den Netzausbau von 2014 bis 2020 mit insgesamt 70 Millionen Euro, die neue Regierung wird bis 2022 weitere 50 Millionen Euro dazugeben.

Was mit Glasfaser gemeint ist

Von dieser Strategie und den Fortschritten könne die ganze Bundesrepublik lernen. "Bereits seit fünf Jahren verfolgen wir kein Bandbreitenziel, sondern das Infrastrukturziel 'Glasfaser bis in die Gebäude und Haushalte'." Derzeit könnten sich 32 Prozent aller Haushalte im Norden an das Glasfasernetz anschließen lassen, sagte Buchholz. Wie ein Pressesprecher des Ministeriums Golem.de im November 2017 auf Nachfrage erklärt hatte, sind mit Glasfaser FTTH (Fiber To The Home) beziehungsweise FTTB (Fiber To The Building) gemeint. Mit Abdeckung sind die versorgten Haushalte (homes passed) gemeint. 24 Prozent haben den Glasfaserzugang auch gebucht.

2020 sollen es 50 Prozent sein und 2022 dann 62 Prozent. Für 2025 sei das Ziel eine weitgehende flächendeckende Versorgung, wobei der Minister auf eine Beschleunigung des Ausbaus setzt. Mit dem bisherigen Stand liege Schleswig-Holstein weit über dem Bundesdurchschnitt von derzeit etwa 7 Prozent.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Bei diesem Thema ziehen bei uns alle an einem Strang", sagte Buchholz. Dem für den Glasfaserausbau geschmiedeten Bündnis gehörten mittlerweile mehr als 55 Unternehmen und Institutionen an. Besonders wichtig sei mittelfristig auch ein Glasfaserausbau in den Städten. "Dazu müssen auch die am Ausbau beteiligten Unternehmen ihren Beitrag leisten", sagte der Minister. Zudem könne auch die Kooperation mit der Wohnungswirtschaft noch ausgebaut werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


LinuxMcBook 28. Mai 2018

Ok, die Pressemitteilung ließt sich genau wie du es geschrieben hast. 24% aller...

Hantilles 28. Mai 2018

Mit einem echten Glasfaser-Anschluss der Wilhelm.tel hier in Hamburg erreichen wir bei...

Faksimile 27. Mai 2018

Na gut. Da funktioniert es wenigstens. Leider haben viele Verantwortliche und Entscheider...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /