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FTTH-Ausbau: Deutsche Glasfaser erhält weitere 1,25 Milliarden Euro

Für den weiteren Ausbau in Dörfern und Vororten hat Deutsche Glasfaser das Vertrauen der Geldgeber. Neue hohe Kredite und Investitionen sind fest ausgemacht.
/ Achim Sawall
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Ankündigung zum Netzausbau durch Deutsche Glasfaser im August 2024 (Bild: Deutsche Glasfaser)
Ankündigung zum Netzausbau durch Deutsche Glasfaser im August 2024 Bild: Deutsche Glasfaser

Deutsche Glasfaser hat weitere Finanzmittel für den Ausbau in Höhe von 1,25 Milliarden Euro erhalten. Das gab der Netzbetreiber am 19. September 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) .

Rund 900 Millionen Euro kämen von bestehenden "als auch von sechs neuen kommerziellen Kreditgebern. Weitere 350 Millionen Euro kamen von der Europäischen Investitionsbank für Investitionen in unterversorgten Gebieten Deutschlands" , sagte Unternehmenssprecher Dominik Beyer Golem.de auf Anfrage.

Im Mai 2020 wurde der Verkauf der Deutsche Glasfaser an die schwedische Investitionsgruppe EQT und den kanadischen Pensionsfonds Omers von den Wettbewerbsbehörden genehmigt . EQT Infrastructure hält dabei 51 Prozent und Omers 49 Prozent an der gemeinsamen Gruppe. Zuvor hatte EQT den saarländischen Netzbetreiber Inexio für rund 1 Milliarden Euro gekauft.

Hohe Take-up-Rate bei Deutsche Glasfaser

Dennoch werde es für die Investoren in den Glasfaserausbau wichtiger, "endlich von Homes Passed zu Homes Paid" zu kommen. Das war eine Kernaussage der Teilnehmer eines Panels auf der FTTH Conference am 19. März 2024 in Berlin , das der Branchenverband Breko und das Münchner Di4 veranstalteten. Doch der zweitgrößte FTTH-Betreiber Deutsche Glasfaser erreicht eine Take-up-Quote von über 30 Prozent, während die Telekom nach eigenen Angaben auf "über 15 Prozent" kommt.


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