FTTC: Telekom-Vectoring für rund 82.000 Haushalte
Über 82.000 weitere Haushalte in 103 Kommunen können seit dem 21. Oktober einfaches Vectoring nutzen. Das gab die Deutsche Telekom bekannt(öffnet im neuen Fenster). Dabei sind Kaiserslautern mit 4.800 Haushalten, Freiberg mit 4.100 Haushalten, Olfen im Münsterland mit 3.900 Haushalten, Königsbach-Stein in Baden-Württemberg mit 3.200 Haushalten, Ehrenfriedersdorf im Erzgebirgskreis in Sachsen mit 2.800 Haushalten und Kamen im östlichen Ruhrgebiet mit 2.500 Haushalten.
Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar.
Bis Ende 2020 will die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb) weitgehend abschließen. Danach wird nach Unternehmensangaben FTTH (Fiber to the Home) großflächig ausgebaut. Die Telekom will dann pro Jahr bis zu zwei Millionen Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus ausstatten.
Angaben dazu, wie viele zahlenden Kunden die Telekom mit Vectoring und Super Vectoring hat, machte das Unternehmen nicht. Die Angaben beziehen sich auf versorgte Haushalte. Mit Super Vectoring wird die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz ausgeweitet. Benötigt wird eine andere Linecard mit größerem Prozessor im Multifunktionsgehäuse des Netzbetreibers, das zuvor mit Glasfaser erschlossen sein muss.

"Der größte Fehler der letzten Jahre war Vectoring", sagte(öffnet im neuen Fenster) dagegen der Digitalpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion am 21. Oktober 2019 auf der BDI-Gigabit-Veranstaltung Von Milchkannen und Flugtaxis: Gigabit-Netze für Deutschland.
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