• IT-Karriere:
  • Services:

FTTC: Telekom stattet 189.000 Haushalte mit Vectoring aus

Die Deutsche Telekom hat wieder eine größere Anzahl von Städten und Gemeinden mit Vectoring ausgestattet. FTTC (Fiber To The Curb) kommt damit weiter voran.

Artikel veröffentlicht am ,
Einbau einer Super-Vectoring-Karte
Einbau einer Super-Vectoring-Karte (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Rund 189.000 weitere Haushalte in 194 Städten und Gemeinden bekommen an diesem Tag Vectoring von der Deutschen Telekom. Das gab das Unternehmen am 17. April 2018 bekannt. Damit sind Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload möglich.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Münster

"Es geht diesmal um den Ausbau, nicht um Umbau durch IP-Umstellung. Das sind alles Anschlüsse, die wir auf eigene Kosten realisiert haben. Es beinhaltet also auch keinen geförderten Ausbau, sondern reinen Eigenausbau", sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de auf Anfrage.

In Paderborn sind es 13.500 Haushalte, in Hagen 7.800, in Bad Pyrmont 6.700, in Leonberg mit 6.000 und in Wolmirstedt 4.500 Haushalte. Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, sagte: "Unsere Ausbauprojekte reichen von Zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. In Bonn, Chemnitz und Mönchengladbach genauso wie in Blaustein, Kyritz und Winterbach."

Was ist Vectoring genau?

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird Glasfaserkabel eingesetzt. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far End Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Dieser Prozess verlangt eine hohe Rechenleistung in den aufgerüsteten DSLAMs und braucht sehr viel Energie. Das System errechnet für jede einzelne Kupfer-Doppelader eines Bündels die jeweiligen Störeinflüsse und sendet neben dem eigentlichen Nachrichtensignal ein abhängig von den errechneten Störeinflüssen erzeugtes Gegensignal in die jeweilige Doppelader. So werden die durch Übersprechen entstehenden Störsignale fast ausgeschaltet. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Faksimile 19. Apr 2018

Eben. Sie verstehen es einfach nicht ... Oder ......? Sie können nicht anders, weil sie...

Faksimile 18. Apr 2018

In wie vielen Orten hat die Telekom eine Nachfragebündelung laufen? Und nebenbei bemerkt...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Concept One ausprobiert: Oneplus lässt die Kameras verschwinden
Concept One ausprobiert
Oneplus lässt die Kameras verschwinden

CES 2020 Oneplus hat sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt. Dessen einziger Zweck es ist, die neue ausblendbare Kamera zu zeigen.
Von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth LE Audio Neuer Standard spielt parallel auf mehreren Geräten
  2. Streaming Amazon bringt Fire TV ins Auto
  3. Thinkpad X1 Fold im Hands-off Ein Blick auf Lenovos pfiffiges Falt-Tablet

    •  /