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FTTC: Telekom baut 371.000 Haushalte mit Vectoring und FTTH aus

Die Telekom setzt weiter hauptsächlich auf Vectoring, doch auch FTTH nimmt etwas zu.
/ Achim Sawall
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Vectoringausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
Vectoringausbau der Telekom Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat im Monat Mai die Datenrate in 371.000 Haushalten erhöht. Das gab das Unternehmen am 26. Juni 2020 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Zahl der Haushalte, die mit Glasfaseranschlüssen (FTTH - Fiber To The Home) angebunden sind, stieg demnach im Mai um 34.000 und beträgt insgesamt 1,7 Millionen.

Doch auch im Vormonat erklärte die Telekom(öffnet im neuen Fenster) , dass die Zahl der Haushalte, die mit reinen Glasfaseranschlüssen angebunden seien, "im April um über 34.000" gestiegen sei und "1,7 Millionen" betragen habe.

Weitaus mehr Haushalte - 337.000 - wurden mit Vectoring und Super Vectoring ausgebaut. Damit können im Telekom-Netz 32,6 Millionen Haushalte einen Tarif mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) oder mehr buchen. 23,7 Millionen Haushalte können einen Tarif mit bis zu 250 MBit/s oder mehr buchen. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt bei einfachem Vectoring auf bis zu 100 MBit/s und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, erklärte auf der Hauptversammlung des Konzerns in der vergangenen Woche : "Wir werden das Glasfaserunternehmen Nummer eins in Deutschland und Europa."

Im deutschen Festnetz blickte Höttges auf den Ausbau von FTTC/Vectoring zurück. Nun stehe FTTH auf dem Programm, erklärte er. "Mein Ziel ist: Bis 2030 hat jeder Haushalt in Deutschland einen Glasfaseranschluss. Das erfordert zweistellige Milliardeninvestitionen für Deutschland. Ein Teil von uns. Aber auch von den Wettbewerbern" , sagte Höttges. Auch die erste Glasfaserstadt ist offenbar bereits ausgewählt. "Bonn erfüllt die Kriterien für wirtschaftlichen Ausbau, und wenn das so ist, dann geht es los" , erklärte er auf die Frage von Aktionären.


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