Abo
  • Services:
Anzeige
In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (rechts) mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall
In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (rechts) mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

FTTB: M-Net will mit Glasfasernetz nicht "schnell Geld verdienen"

In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (rechts) mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall
In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (rechts) mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Glasfaser rechnet sich langfristig. Das hat M-Net erkannt und packt den FTTB-Ausbau in München an. Golem.de war mit dem Projektleiter in der Baugrube und in FC-Räumen.
Ein Bericht von Achim Sawall

Die Stadtwerke München (SWM) haben den Ausbau ihres Glasfasernetzes nicht auf kurzfristige Gewinne ausgelegt. Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München, sagte Golem.de am 15. September 2016: "Die Amortisationszeit des Glasfasernetzes liegt in der ersten Phase des Ausbaus bei 18 Jahren. In der zweiten Phase bei 30 Jahren. Wir wollen damit nicht schnell Geld verdienen." Es ginge um die Versorgung der Bevölkerung und der Unternehmen, hier oft kleiner und mittelständische Betriebe.

Anzeige

Im Zeitraum von 2010 bis 2014 haben die SWM und ihre Tochter M-Net die Stadtteile innerhalb des Mittleren Rings Münchens mit rund 32.000 Gebäuden erschlossen. Dies nennen die Unternehmen die erste Phase. In den kommenden fünf Jahren würden weitere 35.000 Gebäude mit rund 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings erschlossen, kündigte M-Net für die zweite Phase an. Durch ein modernes Baustellenmanagement lassen sich 5 bis 10 Prozent der bisherigen Kosten einsparen, rechnete Prinz vor.

"Wir bauen eines der schnellsten und modernsten Netze in Europa", erklärte Prinz. "Das ist das größte Infrastrukturprojekt der Stadtwerke, eventuell sogar in ganz Europa."

Für den Ausbau mit Fiber To The Building (FTTB) sind 50 Tiefbaukolonnen aktiv. Für die 700 Kilometer Tiefbau seien Firmen aus ganz Deutschland ausgewählt worden.

Laut den Worten von Prinz hat man sich dabei zuvor stark mit alternativen Verlegemethoden auseinandergesetzt, aber es hätten viele Faktoren dagegen gesprochen. So bestehe der Gehweg zu 80 Prozent aus Kunststeinplatten, die sich nicht fräsen ließen. Für Nanotrenching würden die vielbefahrenen Straßen zu oft erneuert. So setzen die Stadtwerke auf traditionellen Tiefbau, vorhandene Leerrohre und am Gebäude auch auf das Bodenverdrängungsverfahren Erdrakete.

G.fast von Huawei

Das Investitionsvolumen beträgt dabei für die Stadtwerke 160 Millionen Euro, von M-net kommen noch einmal 40 Millionen hinzu, betonte Jürgen Voigt, Gesamtprojektleiter FTTB2 M-net.

Kaum einer lehne den für die Immobilienbesitzer kostenlosen Ausbau ab. Bei den Hausbesitzern komme M-Net auf eine Erschließungsquote von 95 Prozent. Im Haus findet M-Net dann meist Kupfer oder Koax.

Durch den geplanten G.fast-Ausbau als Inhouse-Technik sollen beginnend ab dem ersten Quartal 2017 und später höhere Datenübertragungsraten angeboten werden als gegenwärtig. Partner für G.fast ist der chinesische Netzwerkausrüster Huawei. Dies werden ">"dann wohl zuerst Datenraten von 500 oder 600 MBit/s sein", sagte Voigt. Hier stehe aber noch nichts fest. Möglich sind hier technisch bis zu 1 GBit/s.

Beim Absatz der FTTB-Zugänge bleibt M-net realistisch: Im ersten Ausbauprojekt seien 22 Prozent erreicht worden. "Ziel sind 25 Prozent", erklärte Voigt.


eye home zur Startseite
ikhaya 17. Sep 2016

Bisher hieß es dass das Angebot zur Mitnutzung besteht, aber keiner es angenommen hat...

Ovaron 17. Sep 2016

Donnerwetter. Nun ja, wenn Du Dir da sicher bist dann bist Du Dir da halt sicher.

derKlaus 17. Sep 2016

Nun, ich hab normales DSL, da der Hausbesitzer lieber mit Kabel Deutschland...

Ovaron 16. Sep 2016

WIe heißt die lokale Zeitung, in der Du das noch im Winter gelesen hast? Das klingt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. qSkills GmbH & Co. KG, Nürnberg
  4. Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 1.079,79€ im PCGH-Preisvergleich
  2. ab 14,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Registrierung aufwendig und zeitraubend?

    robinx999 | 19:30

  2. Re: 11%, nimmt den Mehrtakt raus

    Kleba | 19:29

  3. Werbeblocker vw. Eyeo Geschäftsmodell

    kommentar4711 | 19:26

  4. Re: Solange sie Content produzieren wie

    a140829 | 19:25

  5. Re: Nochmal: Nur wenige Spiele, nicht die...

    Shakal1710 | 19:24


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel