• IT-Karriere:
  • Services:

FTC: Suchmaschinen sollen bezahlte Links besser kennzeichnen

Werbung auf Suchmaschinen ist immer schwerer zu erkennen. Die FTC verlangt nun eine bessere Unterscheidung bezahlter Links von normalen Suchresultaten.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Suchergebnisse zu FTC
Googles Suchergebnisse zu FTC (Bild: Google.de/Screenshot: Golem.de)

Betreiber von Suchmaschinen sollen bezahlte Links und normale Suchergebnisse besser unterscheidbar machen. Das fordert die US-Verbraucherschutzbehörde FTC in einem Schreiben an Universalsuchdienste wie Google, Yahoo, Bing, AOL, Ask.com, Blekko, DuckDuckGo und weitere 17 der am meisten besuchten Spezialsuchmaschinen. In dem Brief heißt es, dass in den vergangenen Jahren bezahlte Links immer weniger als Werbung erkennbar geworden seien. Die FTC wolle damit auch ihre Richtlinien für die Suchmaschinenwerbung von 2002 aktualisieren.

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  2. Haufe Group, Freiburg im Breisgau

Nach Angaben der FTC hat eine Untersuchung des Suchmaschinenoptimierers SEOBook ergeben, dass die Hälfte der Nutzer die Topanzeigen nicht von normalen Suchergebnissen unterscheiden konnte und die unterlegte Hintergrundfarbe als Weiß bezeichnete. Nach Ansicht der Verbraucherschützer ist seit einigen Jahren die Hintergrundfarbe bezahlter Links immer schlechter zu erkennen. Auf vielen Monitoren oder mobilen Endgeräten sei sie nicht mehr wahrzunehmen. Um dies zu vermeiden, sollten die Links in Zukunft deutlicher unterlegt, eingerahmt oder sogar unterlegt und umrahmt werden.

Auch die Texthinweise seien immer schwerer zu erkennen, monierte die FTC. So hätten die Suchmaschinen die Schriftgröße der Hinweise reduziert und diese häufig in die rechte obere Ecke des Werbeblocks platziert. Dies sei für die Nutzer oft schwer zu erkennen, vor allem, wenn der Hinweis für mehr als einen bezahlten Link gelten solle. Die FTC empfiehlt daher, die Texthinweise über jeden bezahlten Link zu setzen oder ihn in der linken oberen Ecke eines Werbeblocks zu platzieren. Mit Blick auf neue Formen der Internetsuche forderte die FTC, dass die bisherigen Standards auch für soziale Netzwerke oder mobile Anwendungen gelten.

Hintergrund des Schreibens waren nach Angaben der New York Times Beschwerden über die Darstellungspraktiken des Marktführers Google. Auch wenn die FTC kein Unternehmen direkt kritisierte, teilte Google am Dienstag in einer E-Mail mit, dass die "deutliche Kennzeichnung" bezahlter Suchresultate wichtig sei und Google sich immer bemüht habe, im Laufe der Produktentwicklung dies zu erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Galaxy S21 mit Galaxy Buds Pro In-Ears und Galaxy Smart Tag für 849€)
  2. 819€ (Ebay Plus - Bestpreis)
  3. 189€ (Bestpreis)
  4. 189,99€ (Bestpreis)

Endwickler 27. Jun 2013

Das ist auf den Suchseiten aber völlig unterschiedlich. Auf manchen hat man keinen...

Endwickler 26. Jun 2013

Man kann diese Toolbar auch installieren ohne seine Standardsuche zu ändern. Oder ist...

Endwickler 26. Jun 2013

Google trennt da schon recht deutlich, bei manchen anderen ist es eher eine unsichtbare...

Endwickler 26. Jun 2013

Bei manchen Ergebnissen drängt sich die Vermutung auf, dass die mit "nein" stimmenden...

Endwickler 26. Jun 2013

Die kannte ich noch nicht bzw. schon wieder aus den Augen verloren gehabt. Ich finde die...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
    •  /