Abo
  • Services:
Anzeige
Bringt die Relizenzierung den VLC-Player voran?
Bringt die Relizenzierung den VLC-Player voran? (Bild: Videolan.org)

FSF: Nutzen der VLC-Relizenzierung zweifelhaft

Bringt die Relizenzierung den VLC-Player voran?
Bringt die Relizenzierung den VLC-Player voran? (Bild: Videolan.org)

Die meisten der Kernbibliotheken des VLC-Players stehen nun unter der LGPL statt wie bisher unter der GPL. Die Free Software Foundation bezweifelt, dass der Schritt dem Projekt wirklich hilft.

Vor über einem Jahr haben die meisten der VLC-Entwickler dafür gestimmt, für die Kernbibliotheken von der bis dahin genutzten Lizenz GPLv2 auf die LGPL 2.1 zu wechseln. Seit wenigen Wochen sind auch die meisten der Abspielmodule relizenziert. Die Free Software Foundation (FSF) bezweifelt jedoch, dass dieser Schritt dem Projekt irgendwie hilft.

Anzeige

Der FSF zufolge gäbe es zwar durchaus Gründe, die für den Einsatz der LGPL statt der GPL sprächen, etwa eine sehr starke proprietäre Konkurrenz. Diese Gründe seien aber beim VLC-Player nicht gegeben, denn für viele Nutzer proprietärer Systeme ist der VLC-Player der Standard zur Medienwiedergabe und "hilft damit, die Werte freier Software zu vermitteln", schreibt Bradley Kuhn für die FSF.

Zudem sei die Pressemitteilung über die wirklichen Gründe zum Lizenzwechsel sehr vage formuliert. Es wurde oft vermutet, dass das Videolan-Team die Relizenzierung anstrebt, damit der VLC-Player über Appstores vertrieben werden kann, da diese GPL-Software meist verbieten.

Die LGPL erlaubt zwar die Verwendung der Software in einem proprietären Produkt, nach Meinung der FSF besteht das Problem mit den Appstores jedoch weiterhin. Denn auch die LGPL stehe im Widerspruch zu Apples Bedingungen oder jenen von Googles Play Store. Es sei unmöglich, die Bedingungen der Unternehmen zu erfüllen und gleichzeitig eine Copyleft-Lizenz zu verwenden.

Darüber hinaus sollte es nach Meinung der FSF nicht im Interesse der Entwickler liegen, ihre Software kompatibel zu den Bedingungen der Appstores zu machen. Vielmehr sollten die Entwickler derartige Bedingungen bekämpfen. Denn die Bedingungen zeigten, dass die Unternehmen aktiv gegen freie Software vorgehen.

Die FSF erkennt aber auch die Leistung an, die nötig war, um die Lizenz zu ändern. Denn dies sei eines der wenigen Beispiele, die bewiesen, dass eine Lizenzänderung möglich ist, auch wenn sich sehr viele Entwickler das Urheberrecht teilen.


eye home zur Startseite
MatzeXXX 04. Dez 2012

Tja, jetzt fällt mir auch wieder ein, warum das nicht ging: es gibt die Möglichkeit...

xUser 01. Dez 2012

Ok, stimmt. Dadurch fällt jedoch bei Änderungen der Name weg. Schau dir einfach die LOC...

xUser 01. Dez 2012

Genau das habe ich auch gesagt. Ich habe nie behauptet, dass ich für freiwillige Arbeit...

xUser 01. Dez 2012

Stimmt, die GPL kann nur dazu genutzt werden, weitergegebene Änderungen heraus zuklagen...

Thaodan 01. Dez 2012

Der Artikel auf Heise beschreibt das ganze noch etwas genauer: des Pudels Kern ist man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim bei Bonn, Wiesbaden
  2. Karl Dungs GmbH & Co. KG, Urbach bei Stuttgart
  3. Robert Bosch GmbH, Reutlingen, Dresden
  4. flexis AG, Chemnitz


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game of Thrones, Supernatural, The Big Bang Theory)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Blade Runner, Inception, Erlösung, Mad Max Fury Road, Creed, Legend of Zarzan)

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  2. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  3. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  4. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  5. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  6. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  7. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  8. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  9. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  10. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Auf 9.3.5 (letzte IOS 9 Version) ist der...

    non_existent | 16:59

  2. Re: Wird auch Zeit

    Eisboer | 16:58

  3. Re: Zu schnell eingegeben!?

    der_wahre_hannes | 16:58

  4. Taschenrecher von retard Menschen

    michael_ | 16:56

  5. Re: ein aktuelles ThinkPad T470s

    elgooG | 16:54


  1. 16:38

  2. 16:28

  3. 15:53

  4. 15:38

  5. 15:23

  6. 12:02

  7. 11:47

  8. 11:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel