Frustrierende Updates: Wie Microsoft Windows-11-Updates weniger nervig machen will
Windows-11-Updates benötigen in einigen Fällen lange Zeit und User starren auf einen schwarzen Bildschirm statt auf ihren Desktop. Microsoft erklärt in einem Blogpost dieses Verhalten und gibt eine Aussicht auf Verbesserungen. "Wir ergreifen zusätzliche Maßnahmen im Hintergrund, um sicherzustellen, dass das Update ohne Benutzereingriff erfolgreich abgeschlossen wird", schreibt das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster).
Im Falle eines Fehlers versucht ein Windows-PC also in Echtzeit, die Installation eines Updates wiederherzustellen. Das kann bei einigen Updates merklich länger dauern als geplant. Dafür sollen sie laut Microsoft "eine höhere Erfolgschance haben". Diese Maßnahme ist allerdings nur eine von mehreren, die Microsoft für eine bessere Updateerfahrung im Jahr 2026 einführen will.
Künftig sollen die Schaltflächen für den Neustart oder das Herunterfahren des Systems auch funktional von den Varianten "Update und herunterfahren" und "Update und Neustart" getrennt werden. Bisher konnte es passieren, dass ein Update auch angestoßen wurde, wenn Nutzer ihren Computer einfach nur herunterfahren wollten.
Lange Pausen von 35 Tagen
Microsoft will zudem die Möglichkeit für längere Updatepausen einführen. User sollen Windows-Updates für bis zu 35 Tage lang aufschieben können. "Das ermöglicht Ihnen, um erwartete Reisen, Konferenzen, Prüfungen oder auch einfach nur arbeitsreiche Wochen herumzuplanen", schreibt Microsoft. Der Stichtag soll auch beliebig oft um weitere 35 Tage verlängert werden können. In der Praxis lassen sich Updates so auf unbestimmte Zeit verschieben.
Diese Option für das Überspringen wird zudem direkt in die Ersteinrichtung eingebaut. User können künftig ihr Windows erst installieren und anschließend Updates aufspielen. Das sollte die Erstinstallation merklich beschleunigen, wenn notwendig.
Generell soll es weniger Updates im Monat geben. "Es gibt nur wenige Dinge, die frustrierender sind, als sich an den Computer zu setzen – nur um festzustellen, dass er ein Update benötigt", schreibt Microsoft. Deshalb werden einige Elemente wie Treiber-, .Net-, und Firmware-Updates künftig in den monatlichen Updatezyklus eingebaut. So müssen Windows-Geräte nur noch einmal monatlich neu gestartet werden.
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