Fruit Fly 2: Mysteriöse Mac-Malware seit Jahren aktiv

Auch Mac-Nutzer sind nicht vor Schadsoftware sicher: Eine Malware soll seit mehr als fünf Jahren aktiv sein, aber nur einige hundert Nutzer befallen haben. Die Software ermöglicht einen weitgehenden Zugriff auf den Rechner und private Informationen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Apfel wird zur Zielscheibe.
Ein Apfel wird zur Zielscheibe. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Mehrere hundert Mac-Nutzer in den USA und Kanda sind offenbar mit einer bislang unbekannten Malware infiziert worden. Diese soll bereits seit mehr als fünf Jahren aktiv sein, wie Motherboard berichtet. Die Malware sammelt nach Angaben des Sicherheitsforscher Patrick Wardle Informationen wie Tastatureingaben und sendet diese an verschiedene Command-und-Control-Server. Über den Infektionsweg ist bislang nichts bekannt. Details zur Malware will Wardle auf den Sicherheitskonferenzen Black Hat und Defcon bekanntgeben.

Stellenmarkt
  1. Java-Entwickler (w/m/d) After Sales
    SSI SCHÄFER Automation GmbH, Dortmund, Giebelstadt, Münster
  2. IT Network Engineer (m/w/d)
    WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Wuppertal
Detailsuche

Die Malware kann Wardles Analyse zufolge Screenshots anfertigen, die Webcam aktivieren und Tastatureingaben mitschneiden. Eine ähnliche Version unter dem Namen Fruit Fly 1 wurde bereits im Januar 2017 von der Antivirusfirma Malwarebytes gefunden. Keiner der Sicherheitsforscher kann bislang sagen, auf welchem Weg die Malware auf dem Rechner der Opfer platziert wird.

Analyse per Reverse Engineering

Wardle beobachtete eine infizierte virtuelle Maschine und überprüfte die Funktionen der Malware. Außerdem registrierte er im Code hinterlegte Domains, die als Backup für die Command-und-Control-Server hinterlegt waren. Schließlich konnte er einen der C-und-C-Server übernehmen, was dazu führte, dass sich rund 400 infizierte Clients dort anmeldeten. Wardle informierte nach eigenen Angaben das FBI und Apple. Das FBI wollte Ermittlungen laut Motherboard nicht bestätigen.

Unklar ist bislang, wer Urheber der Malware ist. Für einen staatlichen Akteur sprächen weder die Auswahl der Ziele noch, dass die Malware sehr einfach gehalten sei. Aber auch klassische Cybercrime-Banden seien nicht wahrscheinlich, da die Malware nur bei relativ wenigen Nutzern installiert sei. Es handele sich also vermutlich um jemanden, der seit einiger Zeit aktiv sei und seine Opfer gezielt auswähle. Nutzer sollten nicht denken, dass sie sicher seien, nur weil sie einen Mac verwendeten, sagte Wardle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Opel Mokka-e im Praxistest
Reichweitenangst kickt mehr als Koffein

Ist ein Kompakt-SUV wie Opel Mokka-e für den Urlaub geeignet? Im Praxistest war nicht der kleine Akku das eigentliche Problem.
Ein Test von Friedhelm Greis

Opel Mokka-e im Praxistest: Reichweitenangst kickt mehr als Koffein
Artikel
  1. Statt TCP: Quic ist schwer zu optimieren
    Statt TCP
    Quic ist schwer zu optimieren

    Eine Untersuchung von Quic im Produktiveinsatz zeigt: Die Vorteile des Protokolls sind wohl weniger wichtig als die Frage, wer es einsetzt.

  2. Lockbit 2.0: Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren
    Lockbit 2.0
    Ransomware will Firmen-Insider rekrutieren

    Die Ransomware-Gruppe Lockbit sucht auf ungewöhnliche Weise nach Insidern, die ihr Zugangsdaten übermitteln sollen.

  3. Galactic Starcruiser: Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel
    Galactic Starcruiser
    Disney eröffnet immersives (und teures) Star-Wars-Hotel

    Wer schon immer zwei Tage lang wie in einem Star-Wars-Abenteuer leben wollte, bekommt ab dem Frühjahr 2022 die Chance dazu - das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

DeathMD 25. Jul 2017

https://cdn.meme.am/cache/instances/folder396/500x/80011396/angry-baby-es-gibt-keine...



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Fire TV Stick 4K Ultra HD 29,99€, Echo Dot 3. Gen. 24,99€ • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 143,47€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Media Markt Breaking Deals [Werbung]
    •  /