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Frontier: OpenAI erfindet den KI-Kollegen mit Überblick

OpenAIs neue Frontier-KI-Agenten sollen wie Menschen Zugriff auf Ressourcen von Unternehmen haben.
/ Tobias Költzsch
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OpenAI hat ein neues KI-Agenten-System vorgestellt. (Bild: I-HWA CHENG/AFP via Getty Images)
OpenAI hat ein neues KI-Agenten-System vorgestellt. Bild: I-HWA CHENG/AFP via Getty Images

OpenAI hat mit Frontier eine neue Kategorie von KI-Agenten eingeführt. Anders als die bisherigen KI-Bots sind Frontier-Agenten(öffnet im neuen Fenster) wesentlich stärker in Unternehmensstrukturen und Informationsgrundlagen eingebunden. Daher sollen die KI-Bots Aufgaben wie menschliche Kollegen erledigen können.

Die Frontier-Agenten erhalten direkten Zugriff auf verschiedene Firmensysteme wie Datenbanken, Cloudspeicher, Kalender, CRM etc. Klare Berechtigungen und Grenzen sollen dafür sorgen, dass die KI-Agenten kein Chaos anrichten. Wie bei menschlichen Mitarbeitern wird die Arbeit von Frontier-Agenten in Unterbereichen bewertet und lässt sich so optimieren.

OpenAI zufolge leiden Unternehmen darunter, herkömmliche KI-Agenten nur in bestimmten, abgeschlossenen Bereichen einsetzen zu können. Frontier soll die Isolation aufheben und für KI-Agenten sorgen, die wie menschliche Kollegen alle ihre Arbeit betreffenden Firmensysteme im Blick haben.

Unternehmen müssen auf keine neuen Systeme wechseln

Frontier soll OpenAI zufolge mit verschiedenen Systemen kompatibel sein, so dass Unternehmen mit der Einführung der Bots nicht auf neue Datenbanken, Cloudanbieter etc. wechseln müssen. Sie können eigene Frontier-Agenten entwickeln, vorgefertigte von OpenAI verwenden oder sich welche von Drittanbietern besorgen. OpenAI zufolge basiert das Frontier-System auf offenen Standards.

Frontier-Agenten arbeiten wie an einem Computer und sollen über eigene Identitäten verfügen. Außerdem sollen KI-Helfer verstehen, wie "gute Arbeit" aussieht, um die Qualität im Laufe ihrer Tätigkeit verbessern zu können.

In einem Beispiel demonstriert OpenAI etwa einen Sales Agent, der Zugriff auf SAP- und Salesforce-Datenbanken sowie den Kalender des Unternehmens hat. Dazu wird eine spezifische Aufgabe definiert, die der KI-Agent ausführen soll.

HP und Oracle gehören zu den ersten Kunden

Frontier ist ab sofort für eine begrenzte Anzahl an Kunden verfügbar, bevor die Funktion in den nächsten Monaten breiter verteilt werden soll. Zu den ersten Nutzern gehören HP, Intuit, Oracle und Uber. Was Frontier kostet, hat OpenAI nicht verraten.


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