Frommer's: Google kauft Reise- und Hotelführer

Google hat den Reise- und Hotelführer Frommer's übernommen. Ob es die Inhalte weiter in Buchform geben wird, ist ungewiss. Aber online dürften sie bald kostenlos verfügbar sein.

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Frommer's: Google kauft Reise- und Hotelführer
(Bild: Frommer's)

Google kauft den Reise- und Hotelführer Frommer's von dem Verlag John Wiley & Sons. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf das Unternehmen. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht.

Wiley besteht seit 1807 und ist bekannt als Herausgeber der "For-Dummies"-Reihe und von Webster's New World Dictionary.

Frommer's publiziert Bücher und betreibt Webplattformen. Google hat noch nicht entschieden, ob die Reise- und Hotelführer weiterhin in Buchform angeboten werden sollen. Möglich ist auch, dass der Bereich mit Zagat zusammengelegt wird. Im September 2011 hatte Google Zagat gekauft, eine Plattform für Restaurantempfehlungen. Laut einem unbestätigten Bericht soll der Kaufpreis bei 100 bis 200 Millionen US-Dollar gelegen haben. Neben Restaurantbesprechungen gab es auch Erfahrungsberichte zu Hotels, Einkaufszentren, Zoos, Musik, Filmen, Theatern und Fluglinien, die in Buchform, als Software und als kostenpflichtiges Abonnement erhältlich waren. Im Jahr 2012 machte Google Zagat kostenlos verfügbar.

Wiley hatte seine Reiseführersparte in diesem Jahr zum Verkauf gestellt, weil der Bereich nicht mehr zum Kerngeschäft gepasst habe. Laut Angaben des Blogs des Wall Street Journals All Things Digital soll der Kaufpreis nicht sehr hoch gewesen sein.

"Wir haben uns verpflichtet, die Dinge so zu lassen, wie sie heute sind und sobald wir die Bereiche zusammengelegt haben, werden wir besser wissen, wie die Zukunft aussehen wird", sagte Bernardo Hernandez, Zagat Managing Director Product Management. Googles Ziel sei es, eine Rezension für jeden relevanten Ort in der Welt zu bieten.

Nachtrag vom 14. August 2012, 7:32 Uhr

Google zahlt rund 23 Millionen US-Dollar für das Unternehmen, berichtet die New York Times aus verhandlungsnahen Kreisen.

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