• IT-Karriere:
  • Services:

FRK: Verkauf von Unitymedia an Vodafone nur bei Öffnung der Netze

Ein kleinerer Kabelnetzbetreiberverband ist nicht gegen ein Zusammengehen von Unitymedia mit Vodafone. Aber dann sollten die Netze nach dem Open-Access-Prinzip geöffnet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
FRK-Kongress 2017 in Leipzig
FRK-Kongress 2017 in Leipzig (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der mittelständische Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) befürwortet die wohl kurz bevorstehende Übernahme von Unitymedia durch Vodafone. "Es wächst zusammen, was einzeln verkauft wurde. Die beiden Unternehmen standen durch die Aufteilung der ehemaligen Versorgungsgebiete der Deutschen Post im Kabelmarkt fast niemals im Wettbewerb miteinander", sagte der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte am 25. April 2018.

Stellenmarkt
  1. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bonn
  2. HerkulesGroup Services GmbH, Meuselwitz

Die geplante Fusion müsse daher auch die Diskussion über die Öffnung der Netze der großen Konzerne beenden, dies müsse Auflage einer eventuellen positiven Wettbewerbsentscheidung sein, erklärte Labonte. Größere Mitglieder im FRK sind die Lausitzer Mediengruppe und RFT Brandenburg, aber auch kleine Betreiber mit einigen hundert versorgten Wohneinheiten gehören dazu. Im Jahr 2017 wurde auch der drittgrößte Kabelnetzbetreiber, Pÿur (Tele Columbus), Mitglied im FRK.

Unitymedia gegen Öffnung der Netze

Auch die Kabelnetzbetreiber müssten sich öffnen, ein Vorleistungsprodukt werde kommen, hatte Theo Weirich, Geschäftsführer des lokalen Betreibers aus Norderstedt, Wilhelm.tel, am 18. April 2018 erklärt. Doch das umzusetzen, sei technisch sehr anspruchsvoll.

Eine Öffnung der Kabelnetze für andere Anbieter schloss Herbert Leifker, Privatkundenvorstand bei Unitymedia im Mai 2017 laut einem Bericht bei Teltarif noch aus. "Wenn wir investieren, dann manchen wir das ohne Vorvermarktung und tragen die Investition zu 100 Prozent. Ein offener Netzzugang würde uns derzeit beim Netzausbau nicht helfen." Breko-Geschäftsführer Stephan Albers hatte eine solche Öffnung vor allem in ländlichen Regionen als Katalysator für den Ausbau bezeichnet. Doch Leifkert entgegnete, dass man das Thema derzeit nicht anfassen wolle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 36,99€
  2. 4,99€
  3. 29,99€

Anonymer Nutzer 26. Apr 2018

Den Datenverkehr am Node nach Anbietern auftrennen. Kostenaufteilung nach Anzahl de User...

Mett 25. Apr 2018

Soso. In Waldenbuch wurde das FTTB-Netz von Unitymedia erst errichtet, nachdem mindestens...

M.P. 25. Apr 2018

Das hatte ich bisher bei Unitymedia nicht, vor dem Wechsel aber an einem alten...

katze_sonne 25. Apr 2018

Danke, hast du schön gesagt. Kleiner Hinweis: Wenn dein Segment überlastet ist und du...

SanderK 25. Apr 2018

Knüpft Sie auf! Verbrennt Sie auf den Scheiterhaufen.... moment, ahso, wobei, ist schon...


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Kryptographie: Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator
Kryptographie
Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator

Mit der Maximator-Allianz haben fünf europäische Länder einen Gegenpart zu den angelsächsischen Five Eyes geschaffen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Security Bundestagshacker kopierten Mails aus Merkels Büro
  2. Trumps Smoking Gun Vodafone und Telefónica haben keine Huawei-Hintertür
  3. Sicherheitsforscher Daten durch Änderung der Bildschirmhelligkeit ausleiten

Notebooks unter 400 Euro im Test: Duell der drei Discounter-Laptops
Notebooks unter 400 Euro im Test
Duell der drei Discounter-Laptops

Sind preiswerte Notebooks wirklich so schrecklich? Golem.de hat drei Geräte für unter 400 Euro getestet. Dabei: Acer, Medion und Trekstor.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Linux-Laptop System 76 bringt mobile Ryzen-Workstation
  2. Pinebook Pro im Test Der 200-US-Dollar-Linux-Laptop für Bastler
  3. Gigabyte Aero 15 Studio im Test OLED-Notebook mit cleverem Nutzer-Support

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


      •  /