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Fritzrepeater 6000: AVM stellt ersten eigenen Wi-Fi-6-Repeater vor

AVMs Fritzrepeater 6000 unterstützt nativ Wi-Fi 6 und damit Techniken für schnelles WLAN und Mesh . Auch Ethernet per RJ45-Buchse ist möglich.
/ Oliver Nickel
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Der Fritzrepeater 6000 wird im klassischen AVM-Design verkauft. (Bild: AVM)
Der Fritzrepeater 6000 wird im klassischen AVM-Design verkauft. Bild: AVM

AVM erweitert das Sortiment um einen neuen Repeater. Der Fritzrepeater 6000 ist eines der ersten Repeater des Fritz-Angebots, das nativ Wi-Fi 6 nach 802.11ax unterstützt. Andere Geräte wie die Fritzbox 7590 sind zwar mit einigen Komponenten des Standards ausgestattet, etwa WPA 3 und 160-MHz-Kanäle, sie sind faktisch aber für 802.11ac (Wi-Fi 5) konzipiert. Es gibt aber bereits Produkte wie die Fritzbox 7530AX, die 6660 Cable und 5530 Fiber mit Wi-Fi 6.

Der neue Repeater funkt per Triband in zwei 5-GHz-Netzen und einem 2,4-GHz-Netz. Außerdem kann auf 5 GHz ein Rückkanal genutzt werden. Per 4x4-Antennen sollen so maximal theoretisch etwa 6 GBit/s an Datenrate möglich sein. Als Wi-Fi-6-kompatibles Gerät sollte der Repeater auch 1024-QAM (Quadrature Amplitude Modulation) unterstützen, welches mehr Datenraten auf dem Signal pro Frequenzintervall übertragen kann als etwa 256 QAM bei Wi-Fi 5.

Inklusive 2,5-GBit-Ethernet

Der Repeater lässt sich wie viele andere AVM-Geräte per FritzOS einstellen. Dort ist etwa auch Mesh-Steering enthalten, welches automatisch weniger belegte Frequenzbereiche auf dem Medium für das eigene Signal aussuchen soll. Ein Mesh-System mit den neuen Repeatern kann per OFDMA (Orthogonal Frequency Division Multiple Access) auch besser Ressourcen an diverse Clients im Netzwerk aufteilen, etwa indem Channels einem Gerät zugewiesen oder für mehrere Clients aufgeteilt werden.

Die neue AVM-Hardware ist mit zwei zusätzlichen RJ45-Buchsen ausgestattet. Davon ist eine für Gigabit Ethernet und eine für 2,5-GBit-Ethernet ausgelegt. Der Anschluss von stationären Geräten im Heimnetz sollte so gut funktionieren.

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AVM verkauft den Fritzrepeater ab Mai 2021. Günstig wird er allerdings nicht sein: 220 Euro will der Hersteller dafür haben. Eine Fritzbox 7590, die auch als Gateway für die WAN-Verbindung an den Provider, Switch und Router dienen kann, kostet 200 Euro.

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Weitere Informationen gibt es hier in unserem Ratgeber zum Thema WLAN-Repeater.


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