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FritzOS Labor 7.39/7.51: AVM bereitet weitere Fritzboxen auf neues FritzOS vor

FritzOS 7.50 hat für die Fritzbox 7590 bereits viel Neues gebracht. Kunden können die Features nun auch auf günstigeren Modellen testen.

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Fritzboxen erhalten eine neue Laborversion von FritzOS. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

AVM bringt das neue FritzOS 7.50 in Zukunft auch für weitere Geräte heraus. Bisher kann nur die Fritzbox 7590 (nicht die 7590 ax) als High-End-Modell darauf zugreifen. Das Update 7.39/7.51 kann in der neuen Laborversion für die günstigeren Fritzboxen 7530 und 7520 heruntergeladen werden. Es dient als erster Schritt in Richtung eines Stable Release für viele AVM-Produkte. Mit dabei sind neben Fritzboxen auch die Fritz Repeater 6000, 3000 und 1200.

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Kurz zuvor fügte AVM die Fritzboxen 7490, 6690, 6591 und 6660 Cable zur Testgruppe hinzu. Eine vollständige Liste steht auf der Downloadseite bereit. Teilweise handelt es sich bei der herunterladbaren Version um FritzOS 7.39, die von AVM als Vorbereitung auf das größere Funktionsupdate 7.50 verteilt wird. Es wird bei einigen günstigeren Fritzboxen also noch etwas dauern, bis FritzOS 7.50 auch als stabile Version herunterladbar ist.

Fritz-Labor manuell installieren

Version 7.39 und 7.51 bringen vor allem Leistungsverbesserungen und ein paar neue Features, auf die die Fritzbox 7590 mit FritzOS 7.50 bereits teilweise Zugriff hat. So können Smart-Home-Routinen und -Szenarien ausprobiert werden. Zudem können User VPNs per Wireguard ausprobieren. WLAN-Mesh-Repeater erhalten einen Leistungsschub durch die Nutzung weiterer Frequenzbänder.

Bei Laborversionen von FritzOS handelt es sich um Testbuilds, die noch mit Fehlern und Bugs behaftet sein können. Kunden sollten sich des Risikos bewusst sein, wenn sie das OS auf ihren Geräten installieren. Meist handelt es sich bei der eigenen Fritzbox schließlich um das primäre Mittel, mit dem Internet zu kommunizieren.

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FritzOS 7.39/7.51 kann auf der Support-Seite für jedes einzelne Gerät manuell heruntergeladen werden. Die Labordatei wird über die Fritz-OS-Oberfläche (standardmäßig unter dem Hostnamen fritz.box im Webbrowser aus dem lokalen Netzwerk zu erreichen) dann im Reiter Update ausgewählt und anschließend installiert.