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FritzOS 7 im Test: Im Zeichen von Mesh, Gastzugang und einfacher Bedienbarkeit

FritzOS 7 bringt viele Neuerungen, die eine Fritzbox zu einem noch vielfältigerem Gerät machen. Uns gefallen besonders der sehr einfach einrichtbare WLAN-Gastzugang und die automatisch erstellte Netzwerktopologie. Die noch immer nicht sehr ausgereifte NAS-Funktion ist aber erwähnenswert.

Ein Test von veröffentlicht am
FritzOS 7 ist kostenlos für viele Fritzboxen verfügbar. Hier: die Fritzbox 7590
FritzOS 7 ist kostenlos für viele Fritzboxen verfügbar. Hier: die Fritzbox 7590 (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

AVMs Fritzboxen und das darauf installierte FritzOS sind nicht ohne Grund in Heimanwendungen weit verbreitet: Sie sind recht einfach einzurichten und verfügen über alle notwendigen Funktionen, die Heimanwender erwarten. Die Bedienungsoberfläche des FritzOS ist dabei erfahrungsgemäß übersichtlich und umfangreich zugleich.

Inhalt:
  1. FritzOS 7 im Test: Im Zeichen von Mesh, Gastzugang und einfacher Bedienbarkeit
  2. Gastzugang mit wenigen Knopfdrücken
  3. Noch immer nur SMB 1.0 unterstützt
  4. Verfügbarkeit und Fazit

FritzOS 7 folgt dieser Tradition und fügt einige sinnvolle Neuerungen hinzu, die wir in unserem Test auf dem aktuellen Topmodell Fritzbox 7590 ausprobieren. Wir bauen uns ein kleines Mesh-System mit Fritz-Repeater und Powerline-Adapter auf und schauen uns die neue Mesh-Übersicht, Gäste-Hotspots und die NAS-Funktion an. Die Dect-Smarthome-Funktion und -Telefonie können wir nicht testen, da uns die entsprechende Peripherie momentan fehlt. Trotzdem gibt es einige kleine Dinge, über die weniger erfahrene Nutzer sicherlich stolpern könnten - Stichwort: Server Message Block 1.0.

Eines vorweg: FritzOS 7 bietet weiterhin eine der übersichtlichsten Weboberflächen bei Multifunktionsroutern, die wir bisher ausprobieren konnten - etwa im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten von Asus oder Draytek. Optisch hat sich das Interface kaum verändert. An der linken Seite sind selbsterklärende Menüpunkte aufgelistet, die sich beim Klick in verschiedene Unterpunkte aufteilen. Im rechten Fenster Können die jeweiligen Einstellungen vorgenommen werden - etwa WLAN-SSIDs, Port Forwarding oder Einstellungen des Internet-Providers. Weiterhin nicht gerade gut sichtbar sind hingegen einzelne Tabs, die wir in einem Unterpunkt durchschalten können - die dunkelblaue Farbe und blasse Schrift müsste etwas mehr hervorstechen. So haben wir beim ersten Ausprobieren den ein oder anderen Punkt zuerst nicht gefunden.

AVM versucht bei Begriffen und Menüpunkten, möglichst wenig Fachbegriffe zu verwenden. Und sollten Nutzer doch einmal Fragen haben, bietet der Hersteller eine sehr umfassende Dokumentation des Systems - vorbildlich. Lediglich der Stilbruch beim Fileserver FritzNAS ist ein wenig verwirrend. Eventuell arbeitet an diesem Modul ein anderes Entwicklerteam.

Netzwerktopologie in Echtzeit im neuen Mesh-Menü

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Neu in FritzOS 7 ist die grafische Netzwerkübersicht, die die Fritzbox vom Heimnetz erstellt. Der neue Unterpunkt im Bereich Heimnetz stellt alle verbundenen Clients, Repeater, Mesh-Knoten und andere Access Points in einer übersichtlichen Topologie dar. Das ist ziemlich praktisch, denn auch Verbindungsinformationen und Geschwindigkeiten sind sichtbar. Außerdem können wir in dieser Übersicht Updates für verschiedene Fritz-Geräte direkt durchführen. Unser per WPS eingebundener Fritz Repeater 1750E hat direkt ein Update gemeldet, welches wir - ohne die Oberfläche der Fritzbox verlassen zu müssen - einfach starten konnten. Der Repeater wird momentan aber nicht mit dem aktuellen FritzOS 7 beliefert. Stattdessen führt er das Update auf Version 6.93 aus.

  • Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang hat einen eigenen IP-Adressraum. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Sie wird auch in Listenform gezeigt. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • In der Detailansicht können wir Hostnamen und IP-Adressen einstellen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht gut: Auch eine Fritzbox mit FritzOS 7 unterstützt nur SMB 1.0. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wie wir den Fehler umgehen, können wir in der sehr guten Wissensdatenbank nachlesen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Oder wir nutzen nur die Weboberfläche von Fritz-NAS. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)

Unter der Topologie-Ansicht sind noch einmal alle im Netzwerk verbundenen Geräte aufgelistet. Wir können dieser Tabelle etwa auch entnehmen, dass wir am USB-Port der Fritzbox ein USB-2.0-Laufwerk angeschlossen haben oder in welchen Frequenzbändern sich Clients eingewählt haben. Neben diesen Informationen befindet sich ein Link zu einer Detailansicht des jeweiligen Gerätes. Dort können wir diesen beispielsweise manuell IP-Adressen und Hostnamen zuweisen. Außerdem lassen sich dort verschiedene Zugangsprofile einstellen - praktisch! In älteren FritzOS-Versionen mussten wir dazu noch in diversen Untermenüs navigieren.

Ebenfalls neu im Mesh-Menü ist der Unterpunkt für Mesh-Einstellungen. Hier können wir eine Fritzbox als Mesh-Master oder als Mesh-Repeater konfigurieren. Ein Mesh-Repeater konfiguriert Netzwerkeinstellungen, das Gateway, den DHCP-Server, DNS, die WLAN-Kennung (SSID) und andere Informationen nach den Vorgaben des Mesh-Masters. Wir können also sehr einfach einen Fritz-Router als weiteren Mesh-Knoten verwenden. Das ist dann sinnvoll, wenn Nutzer beispielsweise eine Fritzbox zu viel auf Lager haben oder unsere Fritzbox in ein bereits vorhandenes Mesh einbinden wollen, dessen Master kein AVM-Gerät ist. Der Hersteller unterstützt beispielsweise Hardware der Deutschen Telekom. Die WLAN-Netzwerke unseres Ubiquiti-Systems werden hingegen nicht als mögliche Meshes angezeigt.

Wir nutzen unsere Fritzbox 7590 daher als Mesh-Master. Die Verbindung funktioniert sehr gut. Außerdem können wir dadurch eine zweite neue Funktion testen, die sehr praktisch ist: dedizierte WLAN-Gastzugänge.

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Gastzugang mit wenigen Knopfdrücken 
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bla_42 09. Okt 2018

Seit ich auf Fritz!OS 7 upgegraded habe, kann ich den Mediaserver der Fritz!Box nicht...

LinuxMcBook 02. Okt 2018

Also mein Link IST unter Labor gelistet. Außerdem ist Beta einfach ein allgemein...

spyro2000 29. Sep 2018

Ich kann die Probleme bestätigen. Obwohl ich nur AVM Fritzboxen und Repeater habe, von...

carlo2 27. Sep 2018

Leider hat AVM seit Jahren verschlafen zB Anrufbeantworter zu optimieren. mit internem...

0xDEADC0DE 27. Sep 2018

War das nicht schon immer möglich?


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