• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

FritzOS 7 ist für diverse aktuelle AVM-Geräte verfügbar. Dazu zählen die Fritzboxen 7590, 7580, 7560, 7490, 7362 SL, 6590 Cable und 4040. Der Hersteller will nach und nach auch andere Geräte kompatibel machen. Beispiele sind der auf der IFA 2018 gezeigte Fritz Repeater 3000 und die Einsteiger-Fritzbox 7530. Das Betriebssystem ist kostenlos verfügbar und kann über die Weboberfläche heruntergeladen werden - standardmäßig unter dem Hostnamen fritz.box. Mittlerweile ist bereits die Nachfolgegeneration des Betriebssystems FritzOS 7.01 verfügbar, welches weitere kleine Verbesserungen bringt.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG, Schönaich
  2. Möbel Martin GmbH & Co. KG, Saarbrücken

Es gibt Unternehmen, die können anscheinend Kunden-Feedback sehr gut umsetzen. AVM ist eines dieser Unternehmen, wie das neue FritzOS 7 zeigt. Dabei ist es sehr gut, dass das Unternehmen möglichst nah an Endkunden entwickelt, die nicht jeden Tag mit Netzwerktechnik zu tun haben.

FritzOS 7 bleibt so benutzerfreundlich und selbsterklärend wie seine Vorgänger. Menüs sind übersichtlich und Funktionen gut beschrieben. Bei Fragen können sich Kunden jederzeit an die sehr gute Dokumentation des Betriebssystems richten.

  • Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang hat einen eigenen IP-Adressraum. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Sie wird auch in Listenform gezeigt. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • In der Detailansicht können wir Hostnamen und IP-Adressen einstellen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht gut: Auch eine Fritzbox mit FritzOS 7 unterstützt nur SMB 1.0. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wie wir den Fehler umgehen, können wir in der sehr guten Wissensdatenbank nachlesen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Oder wir nutzen nur die Weboberfläche von Fritz-NAS. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)

Eine sinnvolle Neuerung von FritzOS 7 ist die Mesh-Übersicht. Nutzer können über ein einzelnes Fenster die gesamte Topologie des Heimnetzes überblicken. Praktisch: Im Netzwerk befindliche AVM-Geräte können hier mit Updates versorgt oder zentral verwaltet werden. Außerdem können wir sehen, welches Gerät mit welcher Anbindung mit dem Netzwerk kommuniziert.

FritzOS 7 ermöglicht es zudem, Fritzboxen in bereits vorhandene Meshes als Mesh-Repeater einzubinden. Der Router übernimmt dabei die Einstellungen des ausgewählten Netzwerkes, was nervige manuelle Einstellungsarbeit erleichtert.

Ebenfalls sehr praktisch: Im neuen Betriebssystem können Heimadministratoren eigene WLAN-Gastzugänge recht einfach erstellen. Die Fritzbox spannt dazu ein separates Subnetz mit eigenem IP-Adressraum und einer SSID auf. Zur Sicherheit kann diesen die Kommunikation untereinander oder per Whitelist der Zugriff auf bestimmte Webseiten verweigert werden.

Die WLAN-Performance ist unter FritzOS 7 ein wenig besser als zuvor. Im Betriebssystem lassen sich Frequenzkanäle mit 120-MHz-Intervall einstellen. Bei bisher noch sehr seltenen Geräten mit 4x4-Antennen verbessert das die Datenrate. Aber auch beim Test mit einem herkömmlichen 2x2-Notebook zeigt sich eine Verbesserung von knapp 10 Prozent.

Eine Baustelle hat FritzOS 7 aber noch: Die NAS-Funktion der Fritzbox funktioniert noch immer mit dem überholten SMB-1.0-Protokoll, das Windows 10 mittlerweile sogar als unsicher einstuft. Mit einem Workaround können wir ein USB-Speichermedium trotzdem als Netzlaufwerk einbinden. Das Hochladen von großen Dateien klappt in der Weboberfläche auch nicht immer reibungslos: Wenn wir eine 2-Gbyte-Datei hochladen wollen, dann werden wir abgemeldet und der Download abgebrochen.

Diese Makel können aber nicht das Urteil trügen, dass FritzOS 7 ein sinnvolles und an vielen Stellen sehr gut durchdachtes Betriebssystemupdate ist. Für null Euro sagen wir dazu nicht nein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Noch immer nur SMB 1.0 unterstützt
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Death Stranding für 39,99€, Bloodstained: Ritual of the Night für 17,99€, Journey to...
  2. 67,89€ (Release: 19.11.)

bla_42 09. Okt 2018

Seit ich auf Fritz!OS 7 upgegraded habe, kann ich den Mediaserver der Fritz!Box nicht...

LinuxMcBook 02. Okt 2018

Also mein Link IST unter Labor gelistet. Außerdem ist Beta einfach ein allgemein...

spyro2000 29. Sep 2018

Ich kann die Probleme bestätigen. Obwohl ich nur AVM Fritzboxen und Repeater habe, von...

carlo2 27. Sep 2018

Leider hat AVM seit Jahren verschlafen zB Anrufbeantworter zu optimieren. mit internem...

0xDEADC0DE 27. Sep 2018

War das nicht schon immer möglich?


Folgen Sie uns
       


    •  /