Gastzugang mit wenigen Knopfdrücken

Endlich: WLAN-Gastzugänge sind in FritzOS 7 sehr einfach realisierbar. Der neue Unterpunkt im WLAN-Menü ermöglicht es der Fritzbox, ein separates WLAN-Netzwerk aufzuspannen. Wir können diesem Gastnetzwerk eine eigene SSID und einen passenden Netzwerkschlüssel geben. Wichtig ist, dass die Fritzbox für alle Geräte im Gast-WLAN ein eigenes Subnetz mit einem anderen IPv4-Adressraum bereitstellt. In unserem Test ist das das Subnetz 192.168.189.0, das parallel zum Standard-Netzwerk 192.168.178.0 betrieben wird.

  • Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang hat einen eigenen IP-Adressraum. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Sie wird auch in Listenform gezeigt. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • In der Detailansicht können wir Hostnamen und IP-Adressen einstellen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht gut: Auch eine Fritzbox mit FritzOS 7 unterstützt nur SMB 1.0. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wie wir den Fehler umgehen, können wir in der sehr guten Wissensdatenbank nachlesen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Oder wir nutzen nur die Weboberfläche von Fritz-NAS. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
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Das hat den Vorteil, dass je nach Einstellungen die Gäste-Clients nicht oder nur nach bestimmten Regeln mit Clients im Hauptnetzwerk kommunizieren dürfen. Wir können sogar die Kommunikation von Gästen untereinander verbieten. FritzOS7 vergibt jedem Client eine entsprechende Benutzergruppe Gast, für welche wir im Betriebssystem Filterregeln nach einem simplen Whitelist- und Blacklist-System erstellen können. Wir können auch festlegen, zu welcher Uhrzeit ein Gastzugang nur aktiv sein darf. Geräte dürfen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme nicht auf das Gateway - in diesem Fall unsere Fritzbox 7590 - zugreifen. Es ist erfreulich zu sehen, wie einfach dieses nützliche Feature zu verwenden ist. Selbst Laien dürften relativ schnell einen von wichtigen Clients logisch getrennten Gastzugang erstellen können.

Sehr gute WLAN-Leistung in der Theorie

FritzOS 7 bringt zwei neue weitere Funktionen mit sich, die die Leistung des WLANs verbessern. In der neuen Version ist Zero Wait DFS automatisch aktiv. Dadurch scannt die Fritzbox Funkkanäle im 5-GHz-Spektrum in regelmäßigen Intervallen ab, die oberhalb des Kanals 48 liegen. Diese sind per Gesetz normalerweise für Radar-Systeme oder als Notfunkfrequenzen reserviert. Normalerweise würde eine Kanalsuche laut AVM mindestens eine Minute bis zu zehn Minuten dauern. Zero Wait DFS soll das verhindern.

  • Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang hat einen eigenen IP-Adressraum. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Sie wird auch in Listenform gezeigt. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • In der Detailansicht können wir Hostnamen und IP-Adressen einstellen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht gut: Auch eine Fritzbox mit FritzOS 7 unterstützt nur SMB 1.0. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wie wir den Fehler umgehen, können wir in der sehr guten Wissensdatenbank nachlesen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Oder wir nutzen nur die Weboberfläche von Fritz-NAS. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)

Beim Ausprobieren dieser Funktion konnten wir aber keinen praktischen Vorteil dafür finden. Es ist zwar möglich, relativ schnell auf Kanal 49 oder höher zu wechseln, allerdings ändern sich Belegungen für Kanäle nicht sehr häufig. Von daher ist es sinnvoll, die zweite Funktion zu aktivieren, die allerdings Zero Wait DFS deaktiviert. FritzOS 7 ermöglicht die Konfiguration des 5-Ghz-Frequenzbandes, so dass ein Router mit 4x4-Antenne, wie die Fritzbox 7590, 160 MHz breite statt 80-Mhz-Kanäle nutzen kann. So angebundene Clients können merklich höhere Datenraten erzielen, gerade wenn diese ebenfalls mit 4x4 funken. Allerdings sind dazu bisher kaum Geräte in der Lage. Trotzdem: Wir konnten mit unserem 2x2-Notebook messbar etwa 10 Prozent höhere Datenraten erzielen.

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Um das zu testen, laden wir eine 2 GByte große Datei aus dem Fritz-NAS-Speicher per WLAN auf unseren Laptop. Mit 160-MHz-Kanalspektrum konnten wir maximal 41 MByte pro Sekunde, im Standardmodus etwa 39 MByte pro Sekunde erreichen. Das Notebook steht dabei direkt neben dem Router. Nebenbei konnten wir die WLAN-Reichweite unseres kleinen Meshes testen. Die Fritzbox und der daran angeschlossene Mesh-Repeater decken etwa einen Radius von 20 Metern - die Länge unseres Büroflures - ab , in denen die Datenraten akzeptabel hoch bleiben. Ab diesem Punkt dauert ein Download spürbar länger. Ein Gerät mit FritzOS 7 funkt standardmäßig sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5-GHz-Netz und muss nicht erst so konfiguriert werden. An der Reichweite ändert sich im Vergleich zum älteren FritzOS 6.93, das auf unserer Test-Fritzbox vorinstalliert war, merklich wenig.

  • Private und öffentliche Hotspots sind möglich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Im Standard-WLAN bekommt der Client eine andere IP-Adresse. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang hat einen eigenen IP-Adressraum. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche ist gewohnt übersichtlich gehalten. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Die Mesh-Übersicht ist nützlich. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Sie wird auch in Listenform gezeigt. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • In der Detailansicht können wir Hostnamen und IP-Adressen einstellen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht gut: Auch eine Fritzbox mit FritzOS 7 unterstützt nur SMB 1.0. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Wie wir den Fehler umgehen, können wir in der sehr guten Wissensdatenbank nachlesen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
  • Oder wir nutzen nur die Weboberfläche von Fritz-NAS. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)
Wir können unsere Fritzbox auch als Mesh-Knoten einsetzen. (Bild: AVM/Screenshot: Golem.de)

Allerdings: FritzOS 7 macht weitere AVM-Geräte meshfähig. Wir können unser WLAN also schneller erweitern. Die Plug-and-Play-Natur von Mesh-Netzwerken kommt dabei der einsteigerfreundlichen Philosophie von AVM-Geräten zugute. Gleichzeitig werden Datenraten nicht praktisch halbiert, wie es normalerweise bei traditionellen Signalrepeatern ohne Mesh-Anbindung der Fall ist.

Bei all den positiven Punkten zum neuen FritzOS, müssen wir allerdings die NAS-Funktion kritisieren. Laien stolpern über fehlende SMB-3.0-Unterstützung und die Weboberfläche verhält sich merkwürdig.

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 FritzOS 7 im Test: Im Zeichen von Mesh, Gastzugang und einfacher BedienbarkeitNoch immer nur SMB 1.0 unterstützt 
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bla_42 09. Okt 2018

Seit ich auf Fritz!OS 7 upgegraded habe, kann ich den Mediaserver der Fritz!Box nicht...

LinuxMcBook 02. Okt 2018

Also mein Link IST unter Labor gelistet. Außerdem ist Beta einfach ein allgemein...

spyro2000 29. Sep 2018

Ich kann die Probleme bestätigen. Obwohl ich nur AVM Fritzboxen und Repeater habe, von...

carlo2 27. Sep 2018

Leider hat AVM seit Jahren verschlafen zB Anrufbeantworter zu optimieren. mit internem...

0xDEADC0DE 27. Sep 2018

War das nicht schon immer möglich?



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