Fritzbox: WPA3 und verschlüsselter Gastzugang kommen für AVM-Router

AVM hat diverse Neuerungen als Betaversion für seine Fritzbox-Router(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Unter anderem will der Hersteller seine Geräte mit dem Verschlüsselungsstandard WPA3 ausstatten. Außerdem sollen Nutzer künftig per Opportunistic Wireless Encryption (OWE) verschlüsselte Verbindungen für ihre WLAN-Gastzugänge erstellen können. Damit soll es schwieriger sein, Kommunikationen im typischerweise offenen Gast-Netzwerk abzuhören. Das Update gibt es derzeit für die Produkte Fritzbox 7590, 7490, 6591 Cable, 6590 Cable und 6490 Cable.
Das sind teilweise Router, die kein Wi-Fi 6 unterstützen. Für dessen Zertifizierung ist WPA3 Voraussetzung. Es sollte also jedes Endgerät, das auch den neuen Funkstandard unterstützt, mit so gesicherten Fritzbox-Routern kompatibel sein. WPA3 wurde mit Wi-Fi 6 bekanntgemacht und soll den 15 Jahre alten Vorgänger WPA2 ablösen, der durch einige funktionierende Offline-Wörterbuchangriffe mittlerweile auch nicht mehr komplett sicher ist.
SMB v2 und v3 werden unterstützt
AVM führt weitere Funktionen mit dem Beta-Update ein. So werden für USB-Netzlaufwerke Server Message Block v2 und v3 unterstützt. Auch DNS over TLS, verschlüsselte Telefone und die Integration von Online-Telefonbüchern von Apple, Telekom und von CardDAV-Anbietern gehören zu den neuen Funktionen des Updates. Telefonbücher sollen zudem verbessert werden, indem sie laut Hersteller aus ihren Datensätzen Vorschläge während der Nummerneingabe einblenden.
Installiert werden kann der Beta-Patch über das Betriebssystem der Fritzbox unter dem Menüpunkt System/Update. Dazu wird die Labor-Datei als Zip-Archiv zum Download(öffnet im neuen Fenster) angeboten. AVM gibt an, die Einstellungen des Routers vor der Installation zu sichern. Außerdem sollte FritzOS auf der aktuellen Version aktualisiert sein.