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Fritzbox-Hack: Updates für fast 30 Modelle bereitgestellt

Im Lauf des Wochenendes hat AVM die Sicherheitslücke beim Fernzugang für rund 30 Modelle geschlossen. Nutzer von Kabelmodems müssen sich noch etwas gedulden.
/ Friedhelm Greis
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Auch das Fritzbox-Modell 7272 ist von dem Hack betroffen. (Bild: Avm.de)
Auch das Fritzbox-Modell 7272 ist von dem Hack betroffen. Bild: Avm.de

Der Routerhersteller AVM hat am Wochenende erste Sicherheitsupdates für zahlreiche Fritzbox-Modelle bereitgestellt. Damit soll verhindert werden, dass Kriminelle über den Fernzugang in die Router eindringen und die Nutzerdaten ausspähen können. Laut AVM(öffnet im neuen Fenster) waren am Sonntagnachmittag Updates für 18 deutsche und 11 internationale Modelle erhältlich. Durch den Hack war es Unbekannten gelungen, die Telefonfunktionen der Fritzbox zu missbrauchen.

"Schnellstmöglich" soll es auch Updates für die Kabelmodems 6360, 6340 und 6320 geben. Dies muss allerdings in Kooperation mit den Kabelnetzbetreibern erfolgen. Nach Angaben von AVM sind mit der Installation des Patches keine Angriffe von außen mehr möglich. Falls zuvor der Fernzugriff genutzt worden sei, könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Zugangsdaten und weitere Passwörter entwendet wurden. Daher sollten alle verwendeten Passwörter und Zugangsdaten geändert werden. "Dazu zählen beispielsweise das Kennwort für das im Push-Service verwendete E-Mail-Konto oder das Kennwort für frei nutzbare VoIP-Anbieter wie Sipgate", schreibt AVM. Nutzer, in deren Fritzbox noch kein Update eingespielt wurde, sollten den https-Fernzugriff über Port 443 vorerst deaktivieren und ebenfalls die Kennwörter ändern.

AVM hatte am vergangenen Montag erstmals vor dem Missbrauch von Telefonverbindungen über die Fritzbox gewarnt. Betroffene hatten im Laufe der Woche von extrem hohen Telefonrechnungen berichtet. Am Freitagabend räumte AVM dann eine Sicherheitslücke in zahlreichen Modellen ein. Die Zahl der geschädigten Nutzer ist bislang unklar. Allein Kabel Deutschland gehe "derzeit von einer mittleren dreistelligen Zahl betroffener Kunden aus", sagte ein Sprecher des Unternehmens dem Sender Radio Bremen(öffnet im neuen Fenster).


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