Fritzbox-Hack: Kabel Deutschland sperrt Kunden den Fernzugriff

Kabel Deutschland prüft derzeit das Sicherheitsupdate für die Fritzboxen seiner Kunden. Bis es eingespielt ist, wird der Fernzugriff für die Nutzer gesperrt. Auch Unitymedia liefert inzwischen die Updates aus.

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Kabel Deutschland prüft derzeit noch das Update für Kabelmodems.
Kabel Deutschland prüft derzeit noch das Update für Kabelmodems. (Bild: Kabel Deutschland)

Die meisten Kunden von Kabel Deutschland müssen weiterhin auf das Sicherheitsupdate für den gehackten Fernzugriff auf die Fritzbox warten. Routerhersteller AVM habe inzwischen ein Update zur Verfügung gestellt, das von Kabel Deutschland derzeit geprüft werde, teilte das Unternehmen auf Anfrage von Golem.de mit. Dies werde einige Tage in Anspruch nehmen. In kleinen Chargen sei aber bereits damit begonnen worden, die Software aufzuspielen. Zunächst werde der Fernzugang von Fritzboxen gesperrt, die über Kabel Deutschland bezogen worden seien.

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Das Unternehmen geht derzeit von einer "mittleren dreistelligen Zahl betroffener Kunden" in Deutschland aus. Bei diesen seien automatisiert Telefonate ins Ausland, beispielsweise nach Gambia, Guinea oder Kuba, geführt worden. Die Anschlüsse der Kunden in diese Länder seien sofort gesperrt worden. Kunden, die ihre Fritzbox nicht von Kabel Deutschland erhalten hatten, wird empfohlen, umgehend den Remotezugang zu sperren.

Der Routerhersteller AVM hat am Wochenende erste Sicherheitsupdates für zahlreiche Fritzbox-Modelle bereitgestellt. Damit soll verhindert werden, dass Kriminelle über den Fernzugang in die Router eindringen und die Nutzerdaten ausspähen können. Laut AVM waren bis Mittwochnachmittag Updates für 20 deutsche und 13 internationale Modelle erhältlich. Durch den Hack war es Unbekannten gelungen, die Telefonfunktionen der Fritzbox zu missbrauchen. "Schnellstmöglich" soll es auch Updates für die Kabelmodems 6360, 6340 und 6320 sowie die Fritzbox 7570 geben.

AVM hatte am Montag vergangener Woche erstmals vor dem Missbrauch von Telefonverbindungen über die Fritzbox gewarnt. Betroffene hatten im Laufe der Woche von extrem hohen Telefonrechnungen berichtet. Am Freitagabend räumte AVM dann eine Sicherheitslücke in zahlreichen Modellen ein. Die Zahl der geschädigten Nutzer ist bislang unklar.

Nachtrag vom 14. Februar 2014, 23:30 Uhr

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Unitymedia KabelBW startete nach eigenen Angaben am Freitag mit dem Sicherheitsupdate für die Fritzbox-Nutzer. Die Auslieferung erfolge in mehreren Schritten und werde bis spätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein. Aus Sicherheitsgründen werde bis zum vollständigen Update der Fernzugang bei den betroffenen Kunden über das Protokoll TR-069 abgeschaltet. Die Versionsnummer der neuen Firmware nach dem Update laute FRITZ!OS 06.03.

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ploedman 18. Feb 2014

Sagt meine Fritzbox was anderes: " 18.02.14 00:50:48 Der Dienstanbieter hat erfolgreich...

ffx2010 18. Feb 2014

Ich finde, es ist vorallem eine Frechheit, dass Provider durchsetzen können, einen...

Crapple 18. Feb 2014

Also vServer und OpenVPN wird da aber nicht funktionieren, außer du hast einen vServer...

ripclaw666 18. Feb 2014

Afaik geht damit VoIP (direkt an dem Modem), aber ich glaub VoIP geht dann nicht an der...

Anonymer Nutzer 15. Feb 2014

Natürlich steht das im Artikel. Der Fernzugriff wird via Fernzugriff gesperrt ;-)



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