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Fazit

Die Fritzbox 6590 ist seit Mai im Handel erhältlich. AVM nennt als unverbindliche Preisempfehlung 269 Euro, was zumindest im Moment auch dem tatsächlichen Straßenpreis entspricht. Der Hersteller liefert die Fritzbox 6590 als soliden Kabelrouter auf der Höhe der Zeit. WLAN-Funktionalität, FritzOS und die Kabeleigenschaften des Gerätes machen es zu einem zuverlässigen Partner in Sachen Internetverbindung per Kabel. Aber: Die 6590 ist keine Revolution, sondern eine behutsame Evolution der 6490. Der größte Unterschied ist die Form des Gehäuses, die tatsächlich dazu beiträgt, dass die 6590 deutlich weniger heiß läuft als der Vorgänger. Unverständlich ist, dass AVM die 6590 im Gegensatz zum DSL-Vorzeigemodell 7590 nur mit zwei USB-2.0-Ports ausstattet: Hier erwarten Nutzer im Jahre 2017 völlig zu Recht mehr Performance. Dass AVM das weiß, macht das bereits angekündigte Zusatzmodell, die 6591: Die wird zwei USB-3.0-Ports an Bord haben.

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Gute Performance auf der Höhe der Zeit liefert AVM beim Thema WLAN: Eine ganz normale Etagenwohnung lässt sich mit der 6590 problemlos ausleuchten, und wer mehr Performance braucht, greift auf die ebenfalls vorhandenen RJ45-Anschlüsse zurück.

Wer bereits eine 6490 hat und mit dieser zufrieden ist, zieht kaum Nutzen aus dem Umstieg auf eine 6590. Wer sich ein privates Kabelmodem anschaffen möchte, sollte sorgfältig prüfen, ob die 6490 seinen Anforderungen genügt. Denn die bietet zwar weniger starkes WLAN und erreicht in Sachen Down- und Upstream nicht die Werte ihrer Nachfolgerin. Gerade letzterer Punkt ist in den meisten Fällen aber ohnehin theoretischer Natur, denn wer vom Provider nur 400, 200 oder gar 100 Mbit/s geliefert bekommt, braucht keine Box, die theoretisch 1.700 Mbit/s schafft. Und auch die Fritzbox 6490 bringt es immerhin auf 1.320 Mbit/s im Downstream. Dafür ist sie schon für 185 Euro zu bekommen, während die 6590 mindestens 260 Euro kostet.

Hinzu kommt die bereits beschriebene EuroDOCSIS-Thematik: Wenn DOCSIS 3.1 flächendeckend seitens der Anbieter ausgerollt wird, werden sich die dortigen höheren Übertragungsraten nach DOCSIS 3.1 weder mit der 6490 noch mit der 6590 nutzen lassen. Und weil in der 6590 ein Puma-6-Chipsatz steckt, wird AVM das auch per Firmware-Update nicht beheben können. Zumal die Fritzbox 6591 seitens AVM bereits angekündigt ist: Die wird neben DOCSIS 3.1 eben auch USB 3.0 bieten. Die 6490 könnte also die günstige Brücke sein, bis die 6591 verfügbar ist. Die 6590 hätte dann das Nachsehen - nicht zuletzt deshalb, weil zwischen erster Ankündigung und dem tatsächlichen Verkauf zwei Jahre ins Land zogen.

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Über den Autor Martin Gerhard Loschwitz ist Telekom Public Cloud Architect bei T-Systems und beschäftigt sich vorrangig mit OpenStack, Ceph und Kubernetes. In seiner Freizeit findet man ihn am ehesten auf einer Bowlingbahn.

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 FritzOS ist das Fundament des Routers
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qq1 05. Feb 2020

hatte lange zeit eine 6490 privat am laufen. aus erfahrung mit bauähnlichen dsl-routern...

Lutz Burkert 28. Okt 2018

Ich habe einen sehr kleinen Kabelanbieter und kann mich deshalb nicht auf der Fritzbox...

Melibokus 10. Aug 2018

Super ... VIELEN DANK... !! :-) sind es tatsächlich doch nur Klips? Bei...

LinuxMcBook 03. Dez 2017

Was spricht dagegen den Mobiltelefonen eine feste interne IP zuzuweisen und durch die...

My1 11. Aug 2017

sehe ich ähnlich, ich finde das normale design auch schöner (auch wenn ich die farben bei...


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