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Fritzbox 6430 Cable: AVM liefert Einsteigerrouter für Kabelanschluss

Nach dem Wegfall des Routerzwangs bringt AVM ein weiteres Kabelmodem in den Handel. Zudem sollen die Fritzboxen demnächst natives Dual-Stack mit IPv6 unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Fritzbox 6430 Cable
Die neue Fritzbox 6430 Cable (Bild: AVM)

Mit der Fritzbox 6430 Cable hat Routerhersteller AVM ein zweites frei verkäufliches Kabelmodem im Angebot. Die abgespeckte Version der Fritzbox 6490 Cable sei ab sofort für einen empfohlenen Verkaufspreis von 159 Euro im Handel erhältlich, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit ist die neue Fritzbox etwa 20 bis 30 Euro günstiger als das Top-Modell.

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Im Vergleich zur Fritzbox 6490 müssen die Käufer bei dem Einsteigergerät auf das zweite WLAN-Band mit 5 GHz verzichten. Ebenso wie das Top-Modell hat auch die neue Fritzbox vier GBit-Ethernet-Anschlüsse, zwei USB-Eingänge sowie zwei analoge Telefonanschlüsse. Außerdem bietet sie eine Telefonanlage und DECT-Basis für Schnurlostelefone oder Smart-Home-Anwendungen. Allerdings gibt es bei der Fritzbox 6430 Cable keinen ISDN-Anschluss mehr. Durch eine 16x4-Kanalbündelung lässt sich vom Provider eine Downloadrate von bis zu 880 MBit/s erzielen.

Neue Firmware ermöglicht Dual-Stack

Mit einem Update der Fritz-OS-Firmware soll es in wenigen Wochen möglich sein, echtes Dual-Stack mit IPv6 nutzen zu können. Bislang ist dies bei Vodafone noch nicht möglich. Zwar unterstütze die Fritzbox 6490 Cable bereits jetzt IPv4 und IPv6 in vollem Umfang. Jedoch würden die Geräte im Handel von den Providern zum Teil anders provisioniert als Mietgeräte, teilte AVM auf Anfrage von Golem.de mit. In diesem Fall werde ein relevanter Parameter nicht gesetzt, und es werde lediglich IPv4 angeboten. Mit der neuen Firmware soll dies in Kürze nicht mehr der Fall sein.

Nach dem Wegfall des Routerzwangs zum 1. August dieses Jahres dürfen Kunden von Kabelprovidern ihre eigenen Endgeräte anschließen. Die Nachfrage nach Kabelmodems hielt sich in den ersten Wochen allerdings in Grenzen. Nach Angaben der Provider hatten von deren mehr als 6,5 Millionen Breitband-Kunden erst einige Tausend einen eigenen Router angemeldet.

Allerdings gibt es bislang kaum Kabelmodems im Handel. In den kommenden Monaten soll noch die Fritzbox 6590 Cable mit Multi-User-MIMO für das gleichzeitige Streamen auf mehreren Endgeräten wie Smartphones oder Tablets auf den Markt kommen. Im vierten Quartal soll zudem der Archer CR700v von TP-Link in Deutschland erhältlich sein. AVM zeigte sich auf Nachfrage von Golem.de dennoch "sehr zufrieden" mit der Umsetzung der Routerfreiheit. Für eine ausführliche Bewertung sei es drei Monate nach der Einführung der Endgerätefreiheit aber noch zu früh.

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M.P. 26. Okt 2016

Dafür werden auch neue Endgeräte gebraucht. Man könnte aber für eine Übergangszeit 3.0...

M.P. 25. Okt 2016

In den UM-Netzen werden die Nachbarkanäle zu den 16 bisher für Internet genutzten...

My1 25. Okt 2016

mit dem unterschied dass die 6490 quasi sofort runter ist aber ich auf amazon die neue...

rv112 25. Okt 2016

Ein reines 24x8 Modem wäre mal wünschenswert!


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