Fritz-Labor-Version: AVM ermöglicht mehr Geräte für kommendes Mesh-Netzwerk

Mit einer neuen Testversion hat der Berliner Netzwerkhersteller AVM weitere Geräte für den experimentellen Mesh-Betrieb freigegeben. Neben vier Fritzboxen gibt es Unterstützung für sieben weitere Erweiterungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Beta-Version macht fünf AVM-Produkte zu Mesh-WLAN-Access-Points.
Eine Beta-Version macht fünf AVM-Produkte zu Mesh-WLAN-Access-Points. (Bild: AVM)

Mit neuen Labor-Builds der Version 6.88 weitet AVM den Test seines im Juni 2017 vorgestellten Mesh-Netzwerks aus. Neu hinzugekommen ist unter anderem die Fritzbox 7560, die als Mesh-Basiseinheit verwendet werden kann. Zusätzlich wurde das Verhalten der WPS-Taste angepasst, die mit der neuen Version auch die Mesh-Kopplung ermöglicht.

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Aus dem Changelog geht zudem hervor, dass die Anzahl der Repeater und Powerline-Adapter, die verwendet werden können, deutlich erhöht wurde. Neu hinzugekommen sind über die jüngsten Builds etwa die Repeater 1160, 450E und 310 sowie die Powerline-Adapter 546E und 540E. Mit der ersten Version wurden nur die Erweiterungen 1750E respektive 1240E unterstützt. Die Unterstützung wird also recht umfassend über das Angebot von AVM. Zukünftig soll auch der neue Powerline-Adapter 1260 Teil eines Mesh-Verbundes werden.

Unterstützt werden zudem die für das WLAN-Roaming relevanten Protokolle 802.11k und 802.11v. Die Angabe dieser Protokolle ist eine Besonderheit. Zwar werden diese oft unterstützt, Hersteller verschweigen das allerdings in der Regel, wenn es sich nicht um professionelle Geräte handelt. Und ob ein Smartphone, Tablet oder Notebook diese unterstützt, ist oft ebenfalls schwer herauszufinden. Apple gibt dies beispielsweise für iOS im Detail an, allerdings auch nur über einen Support-Eintrag.

Noch ist nicht bekannt, wann die Firmware als fertige Version freigegeben wird, und ob noch weitere Geräte hinzukommen. Wer experimentierfreudig ist und die entsprechende Hardware hat, kann die Labor-Version herunterladen.

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AVM warnt, dass die Labor-Version in der Regel nicht auf 7490-Boxen eingespielt werden kann, die von Internetanbietern direkt ausgeliefert werden. Eine Ausnahme sind nur die 1&1-Homeserver. Da es sich bei der Labor-Version um eine Testversion handelt, ist bei der Installation Vorsicht angebracht.

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Rulf 17. Aug 2017

dann kann man also davon ausgehen, daß diese geräte regelmäßig von außen abgefragt werden...

robinx999 14. Aug 2017

Wobei so etwas durchaus interessant wäre zu erfahren ob das in der Praxis auch gut...

Christian72D 14. Aug 2017

und ich bin happy. Läuft wirklich gut, ich stelle keine Probleme fest. Wäre nur cool wenn...



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