Frische Lebensmittel: Rewe-Chef hat Bauchschmerzen wegen Amazon Fresh

Dem Rewe-Chef wird beim Gedanken an Amazon Fresh unwohl. Er will den Onlineumsatz steigern, doch die Belieferung zu Hause sei schwierig.

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Amazon-Fresh-Lieferwagen in Los Angeles
Amazon-Fresh-Lieferwagen in Los Angeles (Bild: Jonathan Alcorn/Reuters)

Rewe ist einer der Marktführer im Lebensmittelhandel. Rewe-Chef Alain Caparros fürchtet den Konkurrenten Amazon. "Wir müssten uns warm anziehen gegen Amazon Fresh", sagte Caparros der Rheinischen Post. "Ich bekomme schon Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass Amazon von den Menschen als bester Einzelhändler wahrgenommen wird."

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Caparros setzt auf den Ausbau des Onlineverkaufs: "Das digitale Geschäft muss und wird wachsen. Bis 2020 wollen wir unseren Online-Umsatz auf etwa 800 Millionen Euro steigern. Wenn wir da nicht investieren, werden wir irgendwann von Amazon abgehängt. Wir müssen die Verzahnung des stationären Handels mit dem Online-Geschäft hinbekommen."

Was Amazon dagegen noch lernen müsse, sei der Handel über alle Kanäle. "Der reine Online-Verkauf funktioniert nicht im Lebensmittelhandel. Wenn man nur auf digital macht, verliert man die Lebensmittel-Stammkundschaft."

Doch die Belieferung zu Hause sei gleichzeitig der schwierigste Teil des Geschäfts, auch wegen der Belieferung mit frischen Produkten. "Wir werden da teilweise zum reinen Logistiker, und der Fahrer, der die Waren ausliefert, ist der Botschafter unseres Unternehmens", sagte Caparros.

Kein Start von Amazon Fresh im Jahr 2016

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Amazon Fresh ist nicht wie berichtet, im Herbst 2016 mit 15 Partnern in Deutschland gestartet. Wann es losgeht, ist nicht bekannt. Der Onlinehändler werde sich mit der Lieferung von frischen Lebensmitteln wie Fleisch und Gemüse vorerst auf Berlin konzentrieren, hieß es.

Der Frischedienst Amazon Fresh sei in Deutschland noch nicht geplant, hatte Bernd Schwenger, Director Amazon Logistics, der Deutschen Verkehrs-Zeitung gesagt. Entgegen anderslautenden Medienberichten entstehe in Tegel kein Amazon-Kühllager für Frischelogistik. In Deutschland konzentriere sich der Konzern auf den Ausbau der eigenen Paketzustellung und auf Amazon Prime Now.

Tiefkühlkost bereits im Programm

Im Mai hatte Amazon mit Prime Now in Deutschland begonnen, die erste Stadt war Berlin. Enthalten sind hier bereits verpackte und tiefgekühlte Lebensmittel, Getränke, verpacktes Obst und Gemüse, Artikel des täglichen Bedarfs, Elektronik, Kindle-Geräte, Bücher, Spielwaren, Drogerieartikel, DVDs und Bekleidung. Der Mindestbestellwert für Prime Now beträgt 20 Euro. Eine Testbestellung von Golem.de, unter anderem von Tiefkühlkost, kam pünktlich und in gutem Zustand an.

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Lemo 30. Dez 2016

Da hast du natürlich Recht. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, regelmäßig gebrauchte...

plutoniumsulfat 30. Dez 2016

Und wie siehts aus mit den zig Lebensmitteln, die nicht schon Millionen von Jahren...

Anonymer Nutzer 30. Dez 2016

Das sind mir auch die liebsten Trolle. Erst "Hexe" schreien und dann einfach wegrennen.

Anonymer Nutzer 30. Dez 2016

Davon hat der Vorposter doch gar nichts geschrieben. Nur manchmal schafft das "sprechende...



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