Abo
  • Services:
Anzeige
Mobilfunk statt Glasfaser: So will die Bundesregierung den Breitbandausbau stemmen.
Mobilfunk statt Glasfaser: So will die Bundesregierung den Breitbandausbau stemmen. (Bild: Eric Gaillard/Reuters)

Frequenzversteigerung: Länder bekommen Hälfte der Erlöse für Breitbandausbau

Mobilfunk statt Glasfaser: So will die Bundesregierung den Breitbandausbau stemmen.
Mobilfunk statt Glasfaser: So will die Bundesregierung den Breitbandausbau stemmen. (Bild: Eric Gaillard/Reuters)

Bund und Länder haben sich auf die Verteilung der Einnahmen geeinigt: Mit den Erlösen aus der Versteigerung von Frequenzen für mobiles Internet soll der Breitbandausbau finanziert werden.

Anzeige

Die Bundesländer erhalten die Hälfte der Erlöse aus der sogenannten Digitalen Dividende II. Dies hat die Vorsitzende der Rundfunkkommission, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), am Donnerstag in Mainz nach einem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mitgeteilt. "Ich freue mich, dass es heute mit der Bundeskanzlerin gelungen ist, uns auf eine hälftige Verteilung der Erlöse zwischen Bund und Ländern zu verständigen", sagte Dreyer. Die Frequenzen, die wegen der Umstellung des digitalen terrestrischen Fernsehens auf den Standard DVB-T2 frei werden, sollen von der Bundesnetzagentur im ersten Halbjahr 2015 versteigert werden. Sie sollen von Mobilfunkbetreibern unter anderem zur Flächenversorgung mit mobilem Breitband eingesetzt werden. Parallel dazu sollen die erwarteten Versteigerungserlöse von Bund und Ländern auch zur Breitbandförderung genutzt werden.

Auch die Interessen der Sendernetzbetreiber sowie der Sicherheitsdienste von Bund und Ländern (BOS) hätten berücksichtigt werden können. "Ich erwarte allerdings, dass die noch offenen frequenztechnischen Fragen, insbesondere der Auslandskoordinierung, von der Bundesnetzagentur zur Zufriedenheit aller Beteiligten geklärt werden", sagte die Ministerpräsidentin.

"Erschwingliche Preise" gefordert

Der Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 ermöglicht es Nutzern, terrestrisch auch HD-Programme zu empfangen. Dreyer forderte dabei "einen verbraucherfreundlichen Umstieg zu dieser fortschrittlichen Technik". Dies bedeute zum einen, dass eine ausreichende Simulcast-Phase für den Umstieg vorgesehen werde und dass die Geräte zu erschwinglichen Preisen zu kaufen seien.

Der IT-Branchenverband Bitkom hatte eine komplette Freigabe des 700-Megahertzbandes für die Mobilfunkanbieter gefordert. Eine halbherzige Frequenzvergabe würde die Digitale Agenda der Bundesregierung konterkarieren, hatte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder nach der Präsentation der Digitalen Agenda der Bundesregierung gesagt. Bei der Versteigerung der Lizenzen könnte "eine weitgehende Versorgung der besonders ländlichen Gebiete" mit LTE-Advanced zur Auflage gemacht werden, heißt es in dem gut 20-seitigen Kursbuch der Netzallianz Deutschland. Allerdings muss die Regierung deswegen damit rechnen, dass die Frequenzen geringere Erlöse bringen.


eye home zur Startseite
THoMM 12. Dez 2014

Funk scheint immer gleich Option Nr. 1 zu sein. Ich kann immer wieder nur anmerken...

droucles 11. Dez 2014

soll schliesslich von der EU finanziert werden. Das ist ungefähr so wie mit der deutschen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ckc ag, Region Braunschweig/Wolfsburg
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt
  3. BVG Berliner Verkehrsbetriebe, Berlin
  4. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Garching


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  2. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  3. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  4. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  5. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  6. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  7. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  8. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  9. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  10. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

  1. ++

    teenriot* | 02:38

  2. Re: Anstatt Eisen zu Gold machen sie Pappe zu Gold.

    Danijoo | 02:31

  3. Re: So ein Müll

    freebyte | 02:16

  4. Re: Wie funktioniert das mit der Anonymität?

    MonMonthma | 02:12

  5. Re: Samsung?

    AFUFO | 02:11


  1. 18:53

  2. 17:28

  3. 16:59

  4. 16:21

  5. 16:02

  6. 15:29

  7. 14:47

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel