Abo
  • Services:

Frequenzen: Südafrika will 4G- und 5G-Ausbau stark beschleunigen

Südafrika stellt Frequenzen, um das LTE-Netz schneller auszubauen. Die Vorbereitung für 5G laufen auch hier bereits. Besonders Gebiete, in denen sich der Ausbau für die Konzerne nicht lohnt, sollen versorgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa auf dem ITU-Event
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa auf dem ITU-Event (Bild: ITU / Browne)

Um die Mobilfunkversorgung in Südafrika weiter zu verbessern, hat die Regierung beschlossen, die Lizenzierung von Frequenzen in den 2,6-GHz-, 700-MHz- und 800-MHz-Bändern zu beschleunigen. Das sagte Präsident Cyril Ramaphosa an 10. September 2018 auf der ITU Telecom World in Durban. "Wir haben tiefgreifende Verhandlungen mit den Telekommunikationsbetreibern abgeschlossen. Wir wollen Eintrittsbarrieren abbauen, den Wettbewerb fördern und die Kosten für die Verbraucher senken."

Stellenmarkt
  1. Gentherm GmbH, Odelzhausen
  2. afb Application Services AG, München

Siyabonga Cwele, Minister für Telekommunikation und Post, sagte im Gespräch mit Golem.de, die Frequenzbereiche seien für den Ausbau des LTE-Netzes. "Wir erweitern das Netzwerk und reduzieren die Kosten. Wir haben auch Testläufe für 5G und für die Planung und Lizenzierung von 5G, damit es zu keiner Verspätung beim IoT (Internet of Things) kommt. Wir legen den Grundstein für 5G, für Rechenzentren und E-Commerce-Plattformen in Südafrika." Es ginge um die Stimulation von Investitionen, Kostenreduzierung und schnellere Freigabe der Infrastruktur für die Telekommunikation.

"Es ist das erste Mal, dass dieses globale Event in Afrika, und zudem noch in Südafrika, stattfindet. Es geht um Möglichkeiten für afrikanische Firmen, ihre Technologien zu zeigen, dass wir auch wachsen können", erklärte der Minister.

Ramaphosa erklärte in seiner Eröffnungsrede: "Es ist entscheidend, dass sowohl die Regierung als auch die Branche effektive, kooperative Beziehungen zu den Communitys aufbauen, denen sie beide dienen sollen".

Dies beinhalte die Einführung von Konnektivität für ländliche Gebiete und Wohngebiete mit geringem Einkommen, wo der Aufbau nicht als wirtschaftlich rentabel angesehen werde, "und doch ist die Konnektivität für diese Gebiete entscheidend, um voranzukommen."

"Der schnelle Ausbau des Breitbandnetzes ist eine Priorität für unser Land und andere Länder auf dem afrikanischen Kontinent", sagte Ramaphosa.

Ramaphosa wies darauf hin, dass derzeit 20 Millionen Südafrikaner keinen Internetzugang hätten. "Dies ist eine Herausforderung, die es zu lösen gilt."

"Gleichzeitig haben 87 Prozent der Haushalte Zugang zu Mobiltelefonen", fügte er hinzu. Die 5G-Vorbereitungen in Südafrika liefen, die Frequenzvergabe sei festgelegt. Besonders Frauen und Geschäftsfrauen sollten damit gefördert werden und Möglichkeiten für die Jugend als Keyplayer geschaffen werden. Kleine und mittelständische Firmen müssten dafür gewonnen werden, "die großen Konzerne sehen nur ihre eigenen Interessen", sagte Ramaphosa. Es ginge um den Zugang zu IT-Ressourcen für alle Länder.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an der ITU Telecom World in Durban/Südafrika teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Corsair STRAFE RGB für 109,90€ + Versand statt ca. 160€ im Vergleich und Corsair STRAFE...
  2. (u. a. Steel HR Hybrid Smartwatch mit Herzfrequenz- und Aktivitätsmessung für 124,99€ statt 149...
  3. (u. a. Rise of the Tomb Raider - 20 Year Celebration Edition für 12,49€ und The Elder Scrolls V...
  4. (u. a. The Crew 2 für 29,99€)

Auric 11. Sep 2018

Südafrika wurde jahrzehntelang vom guten Westen mit einem Boykott belegt, und hat sich...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
    Battlefield 5 im Test
    Klasse Kämpfe unter Freunden

    Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

    1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
    2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
    3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
    Wet Dreams Don't Dry im Test
    Leisure Suit Larry im Land der Hipster

    Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
    2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

      •  /