Abo
  • Services:
Anzeige
SNG-Antenne und Sendeturm Alexanderplatz Berlin
SNG-Antenne und Sendeturm Alexanderplatz Berlin (Bild: Media Broadcast)

Frequenzen für Mobilfunker: Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 soll 2016 starten

DVB-T könnte in Deutschland schon bald durch DVB-T2 ersetzt werden. Dazu müssen die Zuschauer allerdings neue Hardware kaufen. Doch ein schneller Umstieg würde auch neue Chancen für den Breitbandausbau ermöglichen und womöglich viel Geld in die öffentlichen Kassen spülen.

Anzeige

Nach einem Bericht des Handelsblatts könnte die Bundesnetzagentur Frequenzen für mobiles Breitband zügig vergeben, wenn der Umstieg auf DVB-T2 schneller erfolgt als ursprünglich geplant.

Nach Informationen der Zeitung hat die Bundesnetzagentur einen Plan aufgestellt, um ab 2017 Rundfunkfrequenzen zum Ausbau des mobilen Breitbandnetzes zur Verfügung zu stellen. Derzeit wird das 700-MHz-Band für DVB-T genutzt. Beim Umstieg auf DVB-T2 wäre das nicht mehr der Fall. So könnten die freiwerdenden Frequenzen für die Breitbandinitiative der Bundesregierung genutzt werden. Die Frequenzen werden an die Mobilfunkunternehmen versteigert und die Erlöse sollen dem Breitbandausbau zugutekommen.

Eigentlich sollte das erst 2019/20 erfolgen, doch wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen würde, könnte die Umsetzung schneller erfolgen.

Nach dem Umsetzungsplan, der dem Handelsblatt vorliegt, würde die Bundesnetzagentur bereits Ende 2014 mit dem Vergabeverfahren für die freien Frequenzen anfangen. Mit den Nachbarstaaten sind Verhandlungen bis 2017 geplant, denn auch dort wird das Band teilweise für DVB-T verwendet.

Ab 2017 ließe sich dann das freigewordene Frequenzband schrittweise für breitbandige LTE-Mobilfunkverbindungen auf dem Land und in Grenzregionen nutzen, so das Handelsblatt.

Doch das könnte schwer werden, weil der Zeitplan sehr ambitioniert ist. So müssten bis Ende 2014 die medienrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit DVB-T2 eingeführt werden kann. Der tatsächliche Umstieg würde dann 2016 beginnen. Wie lange dann die Simulcast-Zeit sein wird, in der sowohl DVB-T als auch T2 gesendet werden, ist ungewiss. Vermutlich wird sie aufgrund des Zeitplans sehr kurz sein, denn für den Simulcast-Betrieb ist dieses Frequenzband für DVB-T weiterhin erforderlich und kann nicht gleichzeitig für den Mobilfunk genutzt werden.

Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.

Aktuell ist es nicht sinnvoll, vorsorglich ein Gerät einzukaufen, das den neuen Standard DVB-T2 unterstützt, denn aktuelle Empfangsgeräte, die durchaus manchmal ein DVB-T2-Zeichen tragen, unterstützen den Videokompressionsstandard HEVC (H.265) noch nicht, der dabei eingesetzt werden soll.


eye home zur Startseite
Neuro-Chef 26. Aug 2014

Wunschträume, aber nette Idee :-) Also zumindest aus Friedenau sind mir keine Ausfälle...

FubaXColor 23. Aug 2014

wäre bei Räumung des 700MHz Bandes umso wichtiger, um auch weiterhin und über die...

hutschat 22. Aug 2014

Wenn ich schon meine Technik austauschen bzw. wieder ein Zusatzgerät neben den fast neuen...

lester 22. Aug 2014

btw. "Internet" Kanälen Wie kann man die eigentlich nutzen ? Hab die in der Liste...

Arcardy 22. Aug 2014

Danke gleichfalls :D Endlich erstmal keine Schule.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München
  2. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  3. über Nash Direct GmbH, Stuttgart
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Das Spiel ist beendet.

    kotap | 02:17

  2. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    Desertdelphin | 00:55

  3. Re: Besser als GTA

    Erny | 00:40

  4. Re: halb so schlimm

    Apfelbrot | 00:40

  5. Re: Nicht die 1 TFLOPS sind erstaunlich sondern...

    Vielfalt | 00:31


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel