Abo
  • Services:

Frequenzen für Mobilfunker: Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 soll 2016 starten

DVB-T könnte in Deutschland schon bald durch DVB-T2 ersetzt werden. Dazu müssen die Zuschauer allerdings neue Hardware kaufen. Doch ein schneller Umstieg würde auch neue Chancen für den Breitbandausbau ermöglichen und womöglich viel Geld in die öffentlichen Kassen spülen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
SNG-Antenne und Sendeturm Alexanderplatz Berlin
SNG-Antenne und Sendeturm Alexanderplatz Berlin (Bild: Media Broadcast)

Nach einem Bericht des Handelsblatts könnte die Bundesnetzagentur Frequenzen für mobiles Breitband zügig vergeben, wenn der Umstieg auf DVB-T2 schneller erfolgt als ursprünglich geplant.

Stellenmarkt
  1. Schuler Pressen GmbH, Erfurt
  2. über TOPOS Personalberatung GmbH, Großraum Bremen

Nach Informationen der Zeitung hat die Bundesnetzagentur einen Plan aufgestellt, um ab 2017 Rundfunkfrequenzen zum Ausbau des mobilen Breitbandnetzes zur Verfügung zu stellen. Derzeit wird das 700-MHz-Band für DVB-T genutzt. Beim Umstieg auf DVB-T2 wäre das nicht mehr der Fall. So könnten die freiwerdenden Frequenzen für die Breitbandinitiative der Bundesregierung genutzt werden. Die Frequenzen werden an die Mobilfunkunternehmen versteigert und die Erlöse sollen dem Breitbandausbau zugutekommen.

Eigentlich sollte das erst 2019/20 erfolgen, doch wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen würde, könnte die Umsetzung schneller erfolgen.

Nach dem Umsetzungsplan, der dem Handelsblatt vorliegt, würde die Bundesnetzagentur bereits Ende 2014 mit dem Vergabeverfahren für die freien Frequenzen anfangen. Mit den Nachbarstaaten sind Verhandlungen bis 2017 geplant, denn auch dort wird das Band teilweise für DVB-T verwendet.

Ab 2017 ließe sich dann das freigewordene Frequenzband schrittweise für breitbandige LTE-Mobilfunkverbindungen auf dem Land und in Grenzregionen nutzen, so das Handelsblatt.

Doch das könnte schwer werden, weil der Zeitplan sehr ambitioniert ist. So müssten bis Ende 2014 die medienrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit DVB-T2 eingeführt werden kann. Der tatsächliche Umstieg würde dann 2016 beginnen. Wie lange dann die Simulcast-Zeit sein wird, in der sowohl DVB-T als auch T2 gesendet werden, ist ungewiss. Vermutlich wird sie aufgrund des Zeitplans sehr kurz sein, denn für den Simulcast-Betrieb ist dieses Frequenzband für DVB-T weiterhin erforderlich und kann nicht gleichzeitig für den Mobilfunk genutzt werden.

Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.

Aktuell ist es nicht sinnvoll, vorsorglich ein Gerät einzukaufen, das den neuen Standard DVB-T2 unterstützt, denn aktuelle Empfangsgeräte, die durchaus manchmal ein DVB-T2-Zeichen tragen, unterstützen den Videokompressionsstandard HEVC (H.265) noch nicht, der dabei eingesetzt werden soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 3,84€
  2. 55,00€ (Bestpreis!)
  3. 5,55€
  4. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)

Neuro-Chef 26. Aug 2014

Wunschträume, aber nette Idee :-) Also zumindest aus Friedenau sind mir keine Ausfälle...

FubaXColor 23. Aug 2014

wäre bei Räumung des 700MHz Bandes umso wichtiger, um auch weiterhin und über die...

hutschat 22. Aug 2014

Wenn ich schon meine Technik austauschen bzw. wieder ein Zusatzgerät neben den fast neuen...

lester 22. Aug 2014

btw. "Internet" Kanälen Wie kann man die eigentlich nutzen ? Hab die in der Liste...

Arcardy 22. Aug 2014

Danke gleichfalls :D Endlich erstmal keine Schule.


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
    2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
    3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

      •  /