Frequenzbelegung: Unitymedia prüft Entschädigung für Kunden
Nach der technischen Panne durch die neue Frequenzbelegung stellt Unitymedia eine Lösung in Aussicht. "Wir prüfen aktuell, wie wir die betroffenen Kunden entschädigen können" , sagte Unternehmenssprecher Helge Buchheister Golem.de. Dies gelte auch für Kunden, die einen Fernsehtechniker bestellt hätten, um die Probleme zu lösen, sagte Gudrun Scharler, Chief Operations Officer bei Unitymedia, der Rheinischen Post(öffnet im neuen Fenster) .
Nach den Pannen am 29. August 2017 bei der Sender-Neuordnung in Nordrhein-Westfalen mussten alle Nutzer den Suchlauf wiederholen. Privatsender in SD-Qualität wurden als verschlüsselt angezeigt oder waren gar nicht zu empfangen. Die Störung betraf RTL, Sat1, Prosieben, Vox, RTL2, Kabel Eins, Super RTL, N-TV, Prosieben Maxx und Sixx. Betroffen waren rund 70.000 Haushalte, das sind rund zwei Prozent der insgesamt 3,5 Millionen TV-Kunden des Konzerns in Nordrhein-Westfalen. Am 1. September wurde dann der zweite Suchlauf angesetzt.
Neuer Termin für weitere Umstellung
Unitymedia hatte nach der Analogabschaltung die Senderlisten geändert. Ziel war, die Frequenzbelegung so zu verschieben, dass Platz für neue HD-Sender und Internet mit hohen Datenraten nutzbar wird. So sollen digitale TV-Programme auf niedrigere Frequenzbereiche kommen, wo zuvor analoge Fernsehprogramme waren. Die Docsis-Kanäle für die Datenübertragung wurden in einen höheren Frequenzbereich verschoben.
Die Neusortierung der TV-Sendeplätze in Hessen und Baden-Württemberg ist für beide Bundesländer für die Nacht vom 11. auf den 12. September 2017 vorgesehen.
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