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Frequenzauktion: Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz

Auch die SPD-Fraktion legt sich bei 5G mit der Bundesnetzagentur an. 50 MBit/s entlang von fahrgaststarken Bahnstrecken seien rückwärtsgerichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Erste 5G-Werbung in Berlin
Erste 5G-Werbung in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Versorgungsverpflichtungen und weitere Auflagen für die anstehende 5G-Auktion gefordert, damit dass Netz schneller kommt und flächendeckender wird. Das forderten der digitalpolitischer Sprecher Jens Zimmermann und der zuständige Berichterstatter Gustav Herzog am 19. September 2018. "Die Auflagen müssen zu einer 5G-fähigen Infrastruktur führen, die hinsichtlich Bandbreite und Latenz sowie der sicherzustellenden Netzabdeckung 5G-Anwendungen der Zukunft auch in der Fläche ermöglichen." Zuvor hatten die Unionspolitiker ihre Kritik veröffentlicht.

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Die Bundesnetzagentur will die Anbieter dazu verpflichten, bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland mit einer Übertragungsrate von 100 MBit/s zu versorgen. Das bedeutet, dass in der Fläche geschätzt mindestens zehn bis 15 Prozent des Landes bei 5G weiter mit Problemen kämpfen werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion erwarte von den Auflagen der anstehenden Frequenzversteigerung, dass die Mobilfunknetzbetreiber bis 2025 flächendeckend (98 Prozent der Haushalte) und entlang der Verkehrswege Netze stufenweise mit 300 MBit/s je Antennensektor zur Verfügung stellen. 50 MBit/s entlang von fahrgaststarken Bahnstrecken, wie von der Bundesnetzagentur vorgeschlagen, würden diesem Ziel nicht gerecht und seien rückwärtsgerichtet.

Der Fokus der SPD-Bundestagsfraktion liege nicht nur auf den Ballungsräumen, sondern insbesondere auch auf den ländlichen Räumen und den Verkehrswegen. "Fehler und daraus resultierende weiße Flecken aus vorausgegangenen Versteigerungen wollen und dürfen wir nicht wiederholen. Für die anstehende Frequenzversteigerung brauchen wir einen Dreiklang aus klaren Versorgungsauflagen, einer fortlaufenden Kontrolle des Ausbaustands und einen Sanktionsmechanismus, wenn Versorgungsauflagen nicht eingehalten werden", erklärten die Abgeordneten.

Der freie Markt habe zu oft unter Beweis gestellt hat, dass er der Verantwortung nicht gerecht werde, die technologische und wirtschaftliche Zukunft des Landes zu gewährleisten. Im ländlichen Raum könnten beispielsweise Sharing- oder Roaming-Modelle in unterversorgten Gebieten oder entsprechende Förderprogramme Lösungen sein.

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ternot 20. Sep 2018

....damit die Bagger im Tagebau welcher durch Rot/Grün genehmigt wurde schneller bremsen...

Cok3.Zer0 20. Sep 2018

Die können nichts machen. Das Kartellamt kann eben kein Kartell erkennen, da es Oligopole...

Prokopfverbrauch 20. Sep 2018

Die Zukunft muss (und wird) so sein, dass Datenvolumen mittel- bis langfristig...

Prokopfverbrauch 20. Sep 2018

+1 Zwar ist schon die BNetzA ja quasi eigenständig, wie eine Art Justiz, und soll nicht...

M.P. 20. Sep 2018

Wenn die SPD das Gegenteil "wollte", würde das kaum Wählerstimmen bringen - außer...


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