Abo
  • Services:
Anzeige
WLAN in Berliner Café
WLAN in Berliner Café (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Freifunker: "WLAN-Gesetzentwurf bewirkt Gegenteil von öffentlichem WLAN"

WLAN in Berliner Café
WLAN in Berliner Café (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nach dem WLAN-Gesetzentwurf sollen nicht geschäftsmäßige WLAN-Betreiber verschlüsseln, die Nutzer einwilligen lassen und beim Namen kennen. Laut den Freifunkern ist dies genau das Gegenteil von öffentlichem WLAN.

Anzeige

Die Freifunker lehnen den neuesten Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium ab. Zur Reformierung des Telemediengesetzes werde Verschlüsselung und namentliche Registrierung von Nutzern vorgeschlagen, um den Betreiber eines offenen WLANs vor der Störerhaftung zu bewahren. Dies passe nicht zu den Ideen und Idealen der Freifunk-Communities, heißt es in einer Erklärung.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte Golem.de mitgeteilt, dass der Referentenentwurf noch in der Ressortabstimmung sei. "Die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung" laufe noch, hieß es.

Der Entwurf sieht vor, dass nicht geschäftsmäßige WLAN-Betreiber verschlüsseln, die Nutzer einwilligen lassen und beim Namen kennen sollen. Diese Version vom 17. Februar 2015 beseitige daher nicht die Rechtsunsicherheit, erklärten die Freifunker. Verschlüsselung sei "aber genau das Gegenteil von öffentlichen WLANs. Darüber hinaus ist die Verschlüsselung des Netzzugangs derzeit technisch mit lediglich einem Schlüssel möglich, der doch wieder allen potentiellen Nutzern bekanntgemacht werden müsste."

Eine neue Regelung, so die Freifunker, dürfe nicht dazu führen, dass die WLAN-Nutzung für die Kunden in der Praxis noch komplizierter werde als bisher. Auch für die Anbieter sollten sich durch eine Neuregelung nicht neue Hürden bei der Bereitstellung von freien WLANs ergeben.

CDU: Nur den Nachbarn ins WLAN lassen

Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU) betonte, der private Anschlussinhaber solle nur demjenigen sein WLAN überlassen, den er kenne, zum Beispiel den Nachbarn. Er hafte nur dann nicht als Störer, wenn dargelegt werden könne, dass nur namentlich Bekannten das WLAN zur Verfügung gestellt worden sei. Pfeiffer: "Wir schaffen damit unter Einhaltung einfacher und praktikabler Sicherungspflichten endlich Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber, die bisher als sogenannte Störer für rechtswidrige Handlungen ihrer Nutzer im Internet haften mussten."


eye home zur Startseite
DestroyBlade 09. Mär 2015

Ist ja so erstmal kein Problem. Aber ich würde der Oma von nebenan den Internetzugang...

Djinto 09. Mär 2015

Vergesst nicht das Wlan-Mesh Netzwerke den Nachteil haben das man nicht mehr so einfach...

elgooG 09. Mär 2015

Das stimmt schon so, ist aber ein Unding, denn es ist nicht mehr als ein Notbehelf um die...

Salzbretzel 09. Mär 2015

Und dadurch wird die Rechtsusicherheit wie bekämpft? Außerdem soll es ein kostenfreier...

daydreamer42 07. Mär 2015

... und schon wachen die Politiker aus ihrem gut bezahlten Tiefschlaf auf. Ganz klar...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. IT Baden-Württemberg (BITBW), Stuttgart-Feuerbach
  3. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München
  4. Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 546,15€
  2. 169,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  2. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  3. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  4. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  5. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  6. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  7. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  8. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  9. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  10. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Razer Core im Test: Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
Razer Core im Test
Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  1. Gaming-Notebook Razer will das Blade per GTX 1070 aufrüsten
  2. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang
  3. 17,3-Zoll-Notebook Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

Matebook X und E im Hands on: Huawei kann auch Notebooks
Matebook X und E im Hands on
Huawei kann auch Notebooks
  1. Matebook X Huawei stellt erstes Notebook vor
  2. Trotz eigener Geräte Huawei-Chef sieht keinen Sinn in Smartwatches
  3. Huawei Matebook Erste Infos zu kommenden Huawei-Notebooks aufgetaucht

Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Android-Apps Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte
  2. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  3. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten

  1. Re: Priv

    interlingueX | 21:00

  2. Re: Turk Telekom als Vergleich

    sneaker | 20:56

  3. Re: Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    Ovaron | 20:54

  4. Re: Geht einfacher.

    Der Held vom... | 20:49

  5. Re: Als Trekkie rollen sich mir da...

    ArcherV | 20:47


  1. 18:08

  2. 17:37

  3. 16:55

  4. 16:46

  5. 16:06

  6. 16:00

  7. 14:21

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel