Abo
  • Services:
Anzeige
Libreoffice 5.0 ist erschienen.
Libreoffice 5.0 ist erschienen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Große Pläne, kleine Änderungen

Anzeige

Der restrukturierte Code ist auch eine Voraussetzung für die zukünftigen Pläne des Libreoffice-Teams. Die jetzt veröffentlichte Android-Version teilt mit der Desktopversion eine gemeinsame Codebasis. Die Android-Variante erlaubt aktuell nur begrenzte Bearbeitungsfunktionen. Sie soll in den kommenden Monaten aber deutlich erweitert werden. Natürlich werde die Android-Variante nicht den Funktionsumfang erhalten, den die Desktopversion bereitstellt, sagte Vignoli. Für viele Funktionen sei die mobile Plattform ungeeignet. Eine Version für iOS sei auch geplant, sie sei aber deutlich schwieriger zu entwickeln als die Version für Android.

Libreoffice geht in die Cloud

Neben den mobilen Versionen arbeitet das Libreoffice-Team jetzt verstärkt an einer Variante für die Cloud. Eine erste Demoversion soll bereits bis Ende 2015 fertig werden. Im Laufe des nächsten Jahres soll die Cloud-Variante für das gemeinschaftliche Arbeiten im Netz ausgebaut werden. Auch diese Version teilt den Code mit der Desktopvariante. Dadurch wird auch die Pflege des Codes deutlich einfacher, etwa das Beseitigen fehlerhafter Referenzen. Die Stabilität der diversen Anwendungen hat nach wie vor oberste Priorität.

  • Libreoffice 5.0 gibt es jetzt als 64-Bit-Version für Windows 10. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche wurde neu sortiert ...  (Screenshot: Golem.de)
  • ... und bietet noch mehr Platz fürs Arbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch das Startmenü wurde überarbeitet. Einzelne Dokumente lassen sich dort aus der Liste entfernen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Formatvorlagen zeigen das entsprechende Schriftbild als Vorschau an. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Zuschneiden von Bildern lässt sich jetzt einfacher per Mausklick erledigen. (Screenshot: Golem.de)
Die Formatvorlagen zeigen das entsprechende Schriftbild als Vorschau an. (Screenshot: Golem.de)

Nichtsdestotrotz haben die Entwickler in Version 5.0 zahlreiche Verbesserungen umgesetzt, die sich nicht nur optisch bemerkbar machen. Das Layout der Benutzeroberfläche wurde so verbessert, dass der Anwender eine bessere Übersicht bekommt. Libreoffice 5.0 zeigt beispielsweise die am häufigsten verwendeten Funktionen an. So sind zahlreiche Formatierungsfunktionen aus dem Kontextmenü ausgelagert worden, während Grundfunktionen wie Ausschneiden und Kopieren immer zu sehen sind.

Mehr Platz für Arbeiten

Die Auslagerung von weiteren Funktionen in die bereits bestehende Seitenleiste gibt dem Nutzer dennoch mehr Raum für die Arbeiten an Texten oder Tabellen. Die Liste der Formatvorlagen wird jetzt in dem jeweiligen Schriftbild angezeigt. Außerdem wurde das Zuschneiden eines Bildes deutlich einfacher gestaltet, das lässt sich jetzt komplett per Maus erledigen.

In Calc haben sich die Entwickler hauptsächlich um die Verbesserung der Pivot-Tabellen gekümmert. Mehrere neue Funktionen sorgen für eine höhere Kompatibilität mit Excel. Außerdem wurde die technische Notation um einige wissenschaftliche und numerische Funktionen erweitert.

Auch an der Interoperabilität mit anderen Büroanwendungen wurde weiter gefeilt. So lassen sich Dokumente aus Apple Pages in Writer importieren und Libreoffice kommt besser mit Texten zurecht, die in Microsofts Office 2007 erstellt wurden. Außerdem haben die Entwickler das Startmenü der Bürosuite überarbeitet. Dort lassen sich beispielsweise bereits genutzte Dokumente einzeln entfernen. Insgesamt zeigt sich Libreoffice dort bunter als seine Vorgänger. Dazu trägt auch das neue Iconset Breeze aus KDE bei. Die bestehenden Symbolbibliotheken Sifr und Tango wurden zusätzlich erweitert.

Libreoffice 5.0 steht für Windows, OS X und Linux auf der Webseite des Projekts zum Download bereit. Eine englische Zusammenfassung aller Änderungen zeigt die Docoment Foundation auf.

 Freies Büropaket: Libreoffice springt auf Version 5.0

eye home zur Startseite
peter_pan 26. Aug 2015

Ich nutze auf einer zweiten Partition neben Arch noch Ubuntu. Allerdings verweigert das...

Hamburg5 25. Aug 2015

Microsoft Office gibts an den meisten Unis für lau, ich wills trotzdem nicht (mag die...

Spiritogre 06. Aug 2015

Schau dir mal Softmaker Office an, gibt es übrigens auch für Linux.

Spiritogre 06. Aug 2015

LaTex ist ja auch ein DTP Programm aus der Steinzeit. Mit sowas habe ich in DOS gesetzt...

Spiritogre 06. Aug 2015

Man muss sich eben erst einmal umgewöhnen. Die ersten Tage sind Ribbons ziemlich nervig...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Odenwald Faserplattenwerk GmbH, Amorbach
  3. Schaeffler AG, Herzogenaurach
  4. Robert Bosch GmbH, Hildesheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. und Destiny 2 gratis erhalten
  2. 37,99€
  3. 505,00€ inkl. Gutscheincode PLUSBAY für Ebay-Plus-Mitglieder (Vergleichspreis ab 598,00€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bixby 2.0

    Samsung will Sprachassistenten auf viel mehr Geräte bringen

  2. FAA

    CNN-Drohne darf über Menschen fliegen

  3. Nintendo Switch

    Firmware 4.0 bietet Videoaufnahmen mit Einschränkungen

  4. UE Blast und Megablast

    Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

  5. TPCast im Hands on

    Überzeugende drahtlose Virtuelle Realität

  6. Separate Cloud-Version

    Lightroom nur noch als Abo erhältlich

  7. 360 Round

    Samsungs 360-Grad-Kamera hat 17 Objektive

  8. X299E-ITX/ac

    Asrock quetscht Sockel 2066 auf Mini-ITX-Board

  9. Alternativer Antrieb

    Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus

  10. U-Bahn

    Telefónica baut BTS-Hotels im Berliner Untergrund



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

  1. ECC ?

    maxule | 11:23

  2. Re: Ich als Hobbyfotograf..

    Asser | 11:22

  3. Re: Bye Bye Lightroom

    MysticaX | 11:22

  4. Re: Und ich kriege noch nicht einmal die...

    Pixel5 | 11:21

  5. Re: Mehr Firmwares als Spiele

    PineapplePizza | 11:20


  1. 10:40

  2. 10:23

  3. 10:09

  4. 09:01

  5. 08:00

  6. 07:52

  7. 07:33

  8. 07:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel