Abo
  • IT-Karriere:

Freies Android: FSF startet Spendenkampagne für Replicant

Um die freie Android-Variante auf mehr Geräte zu portieren und um die Entwicklung zu beschleunigen, startet die Free Software Foundation eine Spendenkampagne für Replicant.

Artikel veröffentlicht am ,
Die FSF sammelt für Replicant.
Die FSF sammelt für Replicant. (Bild: Mirella Vedovetto, Paul Kocialkowski/CC-BY-SA 3.0)

Das Mobil-Betriebssystem Android wird auf Geräten sehr häufig mit einer Vielzahl proprietärer Treiber, Firmware und Apps ausgeliefert. Die Replicant-Entwickler wollen mit ihrer Distribution eine komplett freie Android-Variante schaffen. Um sie dabei zu unterstützen, sammelt die Free Software Foundation (FSF) nun Spenden.

Stellenmarkt
  1. Proximity Technology GmbH, Hamburg
  2. GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, München

Mit dem gesammelten Geld soll den Entwicklern vor allem weitere Hardware bereitgestellt werden, um Replicant direkt auf diesen zu testen und dafür zu entwickeln. So hat das Team für seine letzte Veröffentlichung die Unterstützung für diverse Galaxy-Tab-2-Varianten eingebaut, ohne selbst die Geräte zu besitzen.

Neben freien Treibern und dem Ziel, freie Firmware für WLAN oder etwa Bluetooth zu erstellen, arbeitet Replicant auch daran, die Open-Source-Alternativen zu proprietären Android-Anwendungen bereitzustellen. Dazu ist bei Replicant F-Droid installiert, über das viele weitere freie Apps verfügbar sind. Dem F-Droid-Repository fehlen aber einige Apps, die zwar unter einer Open-Source-Lizenz stehen, aber nur über Googles Play Store verfügbar sind.

Spenden für Replicant nimmt die FSF über eine eigens geschaffene Webseite entgegen. Interessierte können sich an dem Projekt als Entwickler beteiligen oder die Android-Distribution auf den bis jetzt zehn unterstützten Geräten installieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  2. 529,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

cryptic 28. Jul 2013

Auf dem Nokia N900 kann man auch beliebige Betriebssysteme installieren und das hat mit...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung
  2. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  3. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Protean 360+ Neuer elektrischer Antrieb macht Kleinbusse extrem wendig
  2. Elektroauto Porsche Taycan kann vorerst nicht mit 350 kW geladen werden
  3. Elektrisches Hypercar Lotus Evija soll 2.000 PS haben

    •  /