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Freier Videoeditor: Kdenlive 0.9 mit verbessertem Effektmanagement

Der freie Videoeditor Kdenlive verbessert in der aktuellen Version die Handhabung der Effekte. Zudem können mehrere Clips einer Szene mittels Audiospur synchronisiert werden.
/ Sebastian Grüner
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Kdenlive 0.9 mit überarbeitetem Effektmanagement (Bild: kdenlivechannel/CC-BY 3.0)
Kdenlive 0.9 mit überarbeitetem Effektmanagement Bild: kdenlivechannel/CC-BY 3.0

Die freie nichtlineare Videoschnittsoftware Kdenlive 0.9(öffnet im neuen Fenster) verbessert den Umgang mit Effekten(öffnet im neuen Fenster) für Nutzer. So können Anwender etwa bereits für eine Spur erzeugte Effekte per Drag-and-Drop auch auf andere Spuren anwenden. Darüber hinaus können selbst erstellte Effekte samt Voreinstellungen in sogenannten Effektgruppen gespeichert werden.

Nehmen Nutzer eine Szene mit mehreren Kameras auf, können die verschiedenen Videospuren mit Kdenlive anhand der Audiospur synchronisiert werden. Diese Funktion stufen die Entwickler jedoch noch als experimentell ein. Über das neue Widget "Online Resources" können darüber hinaus Archive.org, Freesound.org(öffnet im neuen Fenster) und Openclipart.org(öffnet im neuen Fenster) nach verwendbaren Dateien durchsucht werden.

Außerdem ist es möglich(öffnet im neuen Fenster) , Teile eines Projekts, etwa wenige ausgewählte Spuren, auf andere Speichermedien zu übertragen und diese anschließend zu bearbeiten. So soll die Arbeit an einem Projekt auch mit eher leistungsschwachen Rechnern möglich sein, da nicht sämtliche Projektdaten benötigt werden. Die von Kdenlive verwendete MLT-Bibliothek(öffnet im neuen Fenster) bietet einige neue Effekte.

Eine Liste(öffnet im neuen Fenster) mit weiteren Änderungen und behobenen Fehlern findet sich auf den Seiten des Projekts. Kdenlive 0.9 steht als Quellcode zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und läuft auf Linux, FreeBSD und Mac OS X.


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