Freier Videocodec: Die nächste WebM-Generation komprimiert besser

Das von Google gegründete WebM-Projekt arbeitet an der nächsten Generation des freien Videocodecs und hat eine erste experimentelle Version veröffentlicht. Sie verbessert die Kompression um bis zu 33 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Arbeit an der nächsten WebM-Generation läuft.
Die Arbeit an der nächsten WebM-Generation läuft. (Bild: WebM-Projekt)

WebM soll grundlegend überarbeitet werden und dabei sollen fast alle Einzelheiten infrage gestellt werden. Eine erste experimentelle Version der neuen WebM-Generation basiert daher auf einer extrem verschlankten Codebasis, bei der viele Funktionen entfernt wurden. Sie unterstützt ausschließlich eine 2-Pass-Kompression mit variabler Bitrate. Threading, Fehlertoleranz, Partitionen und viele andere Dinge wurden entfernt, um den Umgang mit dem Code zu vereinfachen und die Diskussion über Neuerungen nicht anhand der Arbeit der Vergangenheit einzuschränken.

Stellenmarkt
  1. (Junior) .NET Entwickler (m/w/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  2. IT-Security Spezialist Kommunikation (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch
Detailsuche

Neuerungen für die nächste WebM-Generation werden auf Basis dieser verschlankten Codebasis in Form von gekapselten Experimenten entwickelt. Sind diese reif und nützlich genug, werden sie, sofern sie keine negativen Auswirkungen auf andere Experimente haben, im Hauptzweig aktiviert. Die ersten Experimente sind dabei schon in die aktuelle Entwicklerversion gewandert, an anderen wird parallel gearbeitet.

In ersten Tests zeigt die neue WebM-Generation eine deutlich höhere Kompressionsrate: Bei Videos in CIF-Auflösung (352 x 288 bei 30 Hz) ist die Kompression zwischen 2,54 und 33,46 Prozent besser, verglichen mit der aktuellen stabilen WebM-Version. Bei Videos in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ergibt sich eine Verbesserung zwischen 5,66 und 29,77 Prozent.

Allerdings ist der neue Code dabei langsamer als die aktuelle stabile WebM-Version. Laut WebM-Entwickler Paul Wilkins liegt das vor allem daran, dass der neue Code noch nicht optimiert ist. Er sei eher so geschrieben, dass er gut verständlich sei, nicht um schnell zu sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /