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Sichere Netzwerkstreams und schönes Heimkino

Eine dieser Funktionen, die unter Android schon fast zwei Jahre bereit steht, und nun auch in der einheitlichen Veröffentlichung genutzt werden kann, ist der Browsing-Zugriff auf verschiedene Netzwerkfreigaben. Das gilt etwa für SMB, FTP oder auch NFS. Auch die UPnP-Unterstützung hat das Team verbessert. Zum Auffinden der Netzwerkdienste gibt es eine neue Netbios-Implementierung, eine eigene neue Bibliothek für mDNS oder das für Apple-Systeme bereitgestellte Bonjour für mDNS.

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Für Datei- und Netzwerkzugriffe über die erwähnten Protokolle oder über HTTP und RTSP kann der VLC-Player in Version 3.0 Passwörter und Zugangsdaten sicher speichern. Die VLC-Entwickler greifen dazu auf die nativen Schlüsselspeicher der Betriebssysteme zurück. Für iOS, MacOS und TVOS wird der Apple Schlüsselbund genutzt, für KDE Plasma KWallet, für Gnome die Libsecret und alternativ eine verschlüsselte Speicherdatei.

Neu erstellt hat das Team die Unterstützung für das Streaming per MPEG-DASH. Das Smooth-Streaming-Modul haben die VLC-Entwickler unter anderem für HLS verbessert, und das von Adobe geprägte Format HDS (Http Dynamic Streaming) wird unterstützt. Dank eines neuen Zugriffsmoduls für verschlüsselte HTTP-Verbindung kann nun auch über HTTP/2 gestreamt werden.

Heimkino mit HDR und schönem Sound

Die neue Version des freien Mediaplayers unterstützt außerdem Codecs mit bis zu 12 Bit Farbtiefe und erweiterten Farbräumen, was beides für die HDR-Unterstützung genutzt wird. Sinnvoll nutzbar ist das bisher aber natürlich nur beim Einsatz von Windows 10 mit dem Fall Creators samt entsprechender HDR-fähiger Hardware und Treiber. Für alle anderen Systeme und Plattformen nutzt VLC zur Darstellung das Verfahren des sogenannten Tone-Mapping.

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Als Format wird bisher auch nur HDR10 unterstützt, wobei Chefentwickler Kempf in seinem Vortrag auf der Fosdem erklärte, dass die nachträgliche Unterstützung für das dynamische Format HDR10+ sowie für HLG vergleichsweise leicht in VLC umsetzbar sein dürfte.

Der VLC-Player ermöglicht zudem die Weiterleitung per HDMI von HD-Audio-Codecs wie E-AC3, TrueHD oder DTS-HD. Genutzt wird hierfür das Windows Audio Session API (WASAPI). Für Android ist das Audiotrack-Modul erneuert worden und unter Linux wird dazu auf Pulseaudio zurückgegriffen. Ebenso unterstützt werden mehr als acht Audiokanäle sowie Ambisonic-Sound.

Noch mehr Ausgabemöglichkeiten

Passend zum Rundum-Sound können - wie bereits in einer Techdemo gezeigt - mit VLC 3.0 auch 360-Grad-Videos angesehen werden. Die virtuelle Kamera wird per Mauseingabe rotiert, auch Zoomen und die sogenannte Little-Planet-Ansicht sind verfügbar. Die Unterstützung für diese Art Video will das Team weiter ausbauen und VR-Headsets wie Oculus oder Vive unterstützen. Ebenso denkt das Team laut Kempf über eine Integration der Libvlc in Unreal- oder Unity-Engine nach. Mitte April soll ein VR-Release folgen.

Unter Linux und BSD-System verwendet VLC zur Ausgabe künftig standardmäßig OpenGL. Das Direct Rendering mit OpenGL wird mindestens OpenGL 4.4 voraussetzen. Die Ausgabe soll außerdem mit Wayland funktionieren. Zur Darstellung der GUI unter Linux verwendet der VLC-Player ausschließlich Qt5.

Als neues Ausgabemodul gibt es eine Chromecast-Unterstützung. Das Team hat für die Desktop- und Android-Versionen auf die Nutzung des Chromecast-SDK verzichtet und ermöglicht auch das Abspielen von Formaten, die der Chromecast nicht nativ unterstützt. Dazu reenkodiert der VLC-Player die Daten beim Abspielen. Für iOS und die UWP-App in Windows fehlt noch das entsprechende Casting-UI, es soll in den kommenden Wochen nachgereicht werden.

Neu ist auch der Stack zum Rendern von Untertiteln. Dank der Nutzung der Bibliothek Harfbuzz können auch Schriften mit sogenanntem Complex Text Layout (CTL) schön dargestellt werden. Für WebVTT werden ebenso CSS-Styles unterstützt. Experimentell unterstützt wird ein De- und Encoder für den noch nicht fertiggestellten freien Codec AV1. Bluray-Discs könnten nun mit dem BD-J genannten Java-Menü genutzt werden. Das Entschlüsseln der Disc-Inhalte übernimmt der VLC aber weiterhin nicht.

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 Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle PlattformenLangzeit-Support für alte Systeme 
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Arschi 27. Feb 2018

Bin wegen der Video Preview ala Youtube seit längerem auf Potplayer umgestiegen, als...

Vögelchen 24. Feb 2018

Vermutlich wenn sie sich die Viren als angebliche Videos von Pornoseiten laden. :-)

HansiHinterseher 21. Feb 2018

OK, habe ich schon selber raus gefunden. Die iOS-Version ist ein kompletter Rewrite vom...

EynLinuxMarc 19. Feb 2018

Mein name stimmt nicht mehr überein, jedlicher Open Sourcer Schrot hab in entfernt, außer...

Eheran 13. Feb 2018

Wenn es dauerhaft sein soll würde ich die Videos mal an der Quelle bearbeiten? Sowas ist...


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