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Freier Desktop: KDE SC 4.8.2 mit wichtigem Nepomuk-Update

Das monatliche Update von KDE SC 4.8 behebt einige Fehler. Darunter auch die zu hohe CPU-Belastung durch die Nepomuk-Datenbank.
/ Sebastian Grüner
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Die CPU-Probleme von Nepomuk sind behoben. (Bild: KDE)
Die CPU-Probleme von Nepomuk sind behoben. Bild: KDE

Das KDE-Team hat ein monatliches Update für Version 4.8 veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Mit der Aktualisierung wird auch ein Fehler behoben, der zu einer enorm hohen Belastung der CPU führte. Die Datenbank des Nepomuk-Frameworks lastete den Prozessor einiger Nutzer teilweise voll aus, so dass ihre Rechner nicht mehr benutzbar waren.

Die einzige Möglichkeit, den Fehler zu umgehen, bestand bisher darin, komplett auf Nepomuk zu verzichten. In seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) erklärt der verantwortliche Entwickler Sebastian Trüg, dass der Fehler an falsch formulierten SPARQL-Abfragen(öffnet im neuen Fenster) lag. Die Nutzung von Akonadi sowie Nepomuk lastet die CPU nun viel weniger aus, was wir bestätigen können.

Dolphin, Kmail

Werden Dateien im Dolphin verschoben oder kopiert, bleiben diese auch nach der Aktion noch ausgewählt. Zudem funktioniert das Scrollen beim Verschieben von Dateien wieder wie gewünscht. Die verschiedenen Ansichtsmodi des Dolphin erhielten ebenfalls Detailverbesserungen.

Das Erstellen von E-Mail-Konten in KMail2 ist nun einfacher, da diese nun automatisch erstellt werden, falls Serverinformationen einzelner Provider vorliegen. Darüber hinaus überarbeiteten die Entwickler das Fenster zum Verfassen von E-Mails.

Das XRendr-Backend der Fensterverwaltung KWin unterstützt nun eine größere Anzahl von Effekten. Das KDE-Frontend für GPG kann nun außerdem mehrere Ordner gleichzeitig verschlüsseln.

Eine Übersicht über die Änderungen in KDE SC 4.8.2 bietet das Changelog(öffnet im neuen Fenster) sowie die Bugzilla-Instanz(öffnet im neuen Fenster) des Projekts. Der Quellcode steht ab sofort auf den FTP-Servern des Projekts zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, Binärpakete existieren bereits für Opensuse oder auch Kubuntu.


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