Freier Desktop: Gnome 3.10 erhält Kartenanwendung

Das Gnome-Team hat eine Vorabversion von Gnome 3.10 veröffentlicht. Die Titelleiste geöffneter Anwendungen wird künftig in die Taskleiste integriert. Außerdem wird mit Gnome Maps erstmals Kartenmaterial integriert.

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Gnome Maps wird ab Gnome 3.10 fester Bestandteil des Desktops.
Gnome Maps wird ab Gnome 3.10 fester Bestandteil des Desktops. (Bild: Gnome)

Mit der Veröffentlichung von Gnome 3.9.90 hat das Gnome-Team eine erste Beta der Version 3.10 des freien Desktops veröffentlicht. Die darin integrierten Anwendungen enthalten jetzt Gnome Maps mit dem in dem Kartenmaterial aus dem Open-Street-Map-Projekt gestöbert werden kann. Außerdem wurden die Systemeinstellungen überarbeitet und erweitert. Die Benutzeroberfläche der Gnome-Shell wurde weiter konsolidiert: Die Titelleisten einzelner Anwendungen wurden in die Taskleiste integriert.

  • Die Einstellungen zur Barrierefreiheit wurden zusammengefasst.
  • Das Hintergrundbild des Sperrbildschirms lässt sich über ein neues Menü bestimmen.
  • Das Menü zur Zeiteinstellung wurde überarbeitet.
  • Die Zeitzone lässt sich weiterhin über die Weltkarte konfigurieren, in Gnome 3.10 soll sie aber auch automatisch ermittelt werden.
  • Ein neues Menü zur Konfiguration des Bildschirms
  • Im Vollbildmodus können Anwendungen künftig auch geschlossen werden.
  • Das neue Gnome Maps nutzt Kartenmaterial aus dem Open-Street-Map-Projekt.
  • Das Systemmenü wurde überarbeitet und entschlackt.
Das Systemmenü wurde überarbeitet und entschlackt.
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Die Integration der Titelleisten in die oben platzierte Taskleiste soll vor allem die Konsistenz der Benutzeroberfläche erhöhen. Maximierte Fenster enthalten Schaltflächen zum Beenden der Anwendungen. Die Verlagerung der Titelleiste gibt geöffneten Fenstern auch Platz für Inhalte. Damit verschaffen die Gnome-Entwickler der Shell ein ähnliches Bedienungskonzept, wie es Apple und später Ubuntus Benutzeroberfläche Unity vorgegeben haben.

Gnome Maps in Javascript

Gnome 3.10 erhält eine Kartenanwendung. Sie gilt allerdings noch nicht als komplett, sondern wird als Preview-Version integriert. Gnome Maps ist in Javascript umgesetzt und nutzt Kartenmaterial aus dem Open-Street-Map-Projekt. Zusätzlich enthält Gnome 3.10 Bijiben, mit dem Notizen gemacht werden können.

Einige Statusmeldungen wurden aus dem Systemmenü entfernt und stattdessen in das Benachrichtigungsmenü integriert. Damit sollen Anwender auch ihre Privatsphäre besser schützen können. Das betrifft sowohl Chat- und E-Mail-Benachrichtigungen sowie Meldungen über Softwareupdates. Auch die Statusmeldungen der Musikplayer und Brennprogramme sollen dort nicht mehr angezeigt werden. Deshalb wird der Benutzername künftig auch nicht mehr so prominent angezeigt wie zuvor. Oben angezeigte Statusicons öffnen immer die entsprechenden Systemeinstellungen, etwa zum Aktivieren des Flugzeugmodus.

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Das Gnome Control Center wurde ebenfalls überarbeitet und erhält beispielsweise ein neues Menü, in dem sämtliche Einstellungen zur Barrierefreiheit zusammengefasst wurden. Hinzugekommen sind auch neue Menüs für die Bildschirmkonfiguration und für die Auswahl des Hintergrundbilds des Sperrbildschirms. Ab Gnome 3.10 sollen auch Bildschirme mit hohen dpi unterstützt werden. Auch die Zeiteinstellungen wurden überarbeitet. Die Weltkarte für die manuelle Bestimmung der Zeitzone bleibt zwar erhalten, in der finalen Version von Gnome 3.10 soll das System sie aber automatisch bestimmen können.

Mit den entsprechenden Mutter- und Cogl-Bibliotheken lasse sich Gnome 3.10 bereits weitgehend unter Wayland einsetzen, schreibt Matthias Clasen in seinem Blog. Gnome 3.10 soll am 25. September 2013 veröffentlicht werden.

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