Freier Dateiserver: Samba 4 als Release Candidate erschienen
Mit kleinen Änderungen haben Entwickler den ersten Release Candidate von Samba 4 freigegeben. Bis zur finalen Version sollen noch weitere Anpassungen eingepflegt werden. Das Samba-Team weist ausdrücklich darauf hin, dass Samba 4 RC nicht für den Produktiveinsatz gedacht ist, sondern ausschließlich von Freiwilligen getestet werden soll.
Seit der Betaversion, die Anfang Juni 2012 freigegeben wurde, haben die Entwickler die Unterstützung von SMB 3 zum Standard gemacht. Beim Herstellen von Verbindungen handelt Samba 4 alle notwendigen Funktionen aus Version 3 sowie 2.1 und 2.0 des Server-Messaging-Block-Protokolls aus.
Weitere Funktionen geplant
Allerdings hätten die Entwickler noch nicht sämtliche Funktionen umgesetzt, die als optional gelten. Dazu gehören Leases in SMB 2.1 und die Multi-Channel-Unterstützung in SMB 3.
Für SMB 2 unterstützt Samba 4 RC1 sogenannte Durable File Handles, bei denen Verbindungen zum Samba-Server auch kurze Netzwerkunterbrechungen übersteht, etwa in einem WLAN-Netzwerk. Die Option ist standardmäßig aktiviert. Zusätzlich gibt es die Option Kernel Shared Modes, die optimierte Oplocks mitbringt.
Noch bekannte Fehler
Noch gibt es bereits bekannte, aber nicht behobene Fehler in Samba 4, darunter einer, der unter Umständen die Replikation von DNS-Daten zwischen Active-Directory-Servern verhindert.
Eine Ankündigungs-E-Mail(öffnet im neuen Fenster) beschreibt ausführlich die Änderungen und die noch ausstehenden Fehler im aktuellen Release Candidate. Ein Termin für einen weiteren Release Candidate oder für die Veröffentlichung der finalen Version haben die Entwickler nicht genannt.
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