Freie Webanalyse: Piwik 2.3 bekommt Zen-Modus
Die freie Web-Analyse-Software Piwik ist in der Version 2.3 erschienen. Darin hat des Entwicklerteam den sogenannten Zen-Modus umgesetzt, der die Oberfläche etwas übersichtlicher machen soll. So spart sich Piwik die graue Leiste in der Übersicht, in der bisher die Untermenüs angezeigt worden sind. Stattdessen werden diese nach dem Überfahren des Cursors in einer vertikalen Auflistung dargestellt.
Um schnell in den Menüs navigieren zu können, ist nun außerdem ein Suchfeld vorhanden, über das sich auf die Menüpunkte zugreifen lässt. Zwischen alter und neuer Ansicht lässt sich über einen kleinen Pfeil ebenso wie über ein Tastaturkürzel hin- und herwechseln.
Detailverbesserungen
Über ein Plugin, das im Marketplace verfügbar ist, lassen sich eigens definierte Alarme erstellen. Werden diese ausgelöst, können sich die Administratoren der Webseite per E-Mail oder SMS benachrichtigen lassen. Für ein einheitliches Aussehen der Infrastruktur lässt sich Piwik nun auch mit einem eigenen Favicon gestalten. Ein eingebauter Test untersucht außerdem, ob auf die Systemprozesse über Procfs zugegriffen werden kann.
Mit der neuen Version von Piwik werden die Kreisdiagramme auf Displays mit sehr hohen Auflösungen richtig gerendert. Ebenso hat das Team die Darstellung benutzerdefinierter Strings und einiger Sonderzeichen verbessert. Weitere Neuerungen finden sich in der offiziellen Ankündigung(öffnet im neuen Fenster). Der Quellcode steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) unter der GPLv3 bereit.
Das Piwik-Team nutzt die Ankündigung auch, um nach Vollzeitentwicklern zu suchen, die entweder in Warschau oder auch der Hauptstadt Neuseelands, Wellington, arbeiten wollen. Mit Piwik Pro bieten die Entwickler verschiedene Dienstleistungen wie etwa Hosting, Admin-Tätigkeiten, Trainings oder Entwicklungen nach Kundenwunsch an.
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