Freier Texteditor: Vim als Javascript und 3D-Modellierer

Der Open-Source-Texteditor Vim lässt sich jetzt auch als Javascript-Modul in Webseiten einbetten. Andere Entwickler erstellen damit 3D-Modelle.

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Vim lässt sich jetzt in Webseiten einbauen.
Vim lässt sich jetzt in Webseiten einbauen. (Bild: Vim.js/Lu Wang/Screenshot: Golem.de)

Vim oder Vi Improved ist nicht totzukriegen. Jetzt haben Entwickler den Texteditor als Javascript-Modul umgesetzt, er lässt sich damit im Webbrowser verwenden. Andere Entwickler nutzen ihn als Basis für eine 3D-Modellierungssoftware.

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Vim lässt sich nicht nur für die Entwicklung mit Javascript einsetzen. Der Entwickler Lu Wang hat ihn in Javascript unter dem Namen Vim.js umgeschrieben. Damit lässt sich Vi Improved einfach in eine Webseite einbetten und nutzen. Noch funktioniert nicht alles, die Hilfe etwa kann nicht aufgerufen werden. Offenbar gibt es auch noch keine Schnittstelle zu dem lokalen Dateisystem, Textdateien lassen sich weder öffnen noch speichern. Sonst kennt Vim.js die meisten Befehle des Texteditors aber bereit. Vim.js nutzt eine modifizierte Version von Mozillas Javascript-Engine Narcissus. Der Code ist auf Github unter etlichen freien Lizenzen verfügbar und kann geforkt werden.

Für ein Projekt haben die Entwickler Dan Lynch und Barry Martin aus Vim eine 3D-Modellierungssoftware gemacht. Genauer können in Vim3D Szenen bearbeitet und Objekte erstellt werden. Dazu dienen die vielfältigen Vim-Befehle. Lynch hat dazu bereits 2010 ein Framework programmiert, die die Interaktion mit 3D-Modell und dem Vim-Befehlssatz erlaubt. Über sogenannte Channels lassen sich 3D-Objekte aus einer Bibliothek importieren. Dabei werden in GNUPlot oder Matlab erstellte Dateien unterstützt. Für das Rendering wird OpenGL 2.0 benötigt.

Vim3D richtet sich insbesondere an Entwickler oder Ingenieure, die Objekte oder Daten einfach visualisieren wollen - und ein Faible für Vim haben. Als Beispiel führen die Entwickler ein Projekt an, in dem die Bewegungen eines Roboters aus dem entsprechenden Code optisch dargestellt werden können. Vim3D steht unter der BSD-Lizenz und steht ebenfalls auf Github als Code zur Verfügung.

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Smiled 16. Dez 2013

Der Hauptgrund, weshalb Golem immer noch auf Flash setzt, ist Werbung (Werbeclips vor dem...

EvilSheep 16. Dez 2013

Eben. Man sollte nicht immer irgendwelche Schlagworte auffangen und sich dann...

cryptic 14. Dez 2013

Der Satz mit dem "nicht totzukriegen" hat mich auch zum Lachen gebracht. Vi und Emacs...

Anonymer Nutzer 13. Dez 2013

vi ist einfach gutes Design im ursprünglichem Sinn - d.h. es hilft dem Nutzer auf dem...

benji83 13. Dez 2013

1. Kann man Sinn nicht machen, er ergibt sich automatisch. 2. Unterschätzt du die beiden...



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