Freie Groupware: Kolab wird runderneuert

Die kommende Version 3.0 der Groupware Kolab bringt teils grundlegende Änderungen mit. Deshalb hat sich der Veröffentlichungstermin abermals verschoben. Stattdessen wurde Version 2.4 freigegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Verwaltungsoberfläche von Kolab 3 kann bereits in Kolab 2.4 genutzt werden.
Die neue Verwaltungsoberfläche von Kolab 3 kann bereits in Kolab 2.4 genutzt werden. (Bild: Jeroen van Meeuwen)

Geplant war eine Veröffentlichung noch in Juni 2012. Nun hat sich Kolab-Geschäftsführer Georg Greve in einem Blogeintrag zu Wort gemeldet, um die Verzögerung zu erklären. Gleichzeitig bietet er einen Ausblick auf die teils umfangreichen Änderungen, die in die freie Groupware Kolab 3.0 einfließen sollen.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m|w|d)
    Gerd Bär GmbH, Heilbronn
  2. Mitarbeiter:in (d/m/w) für die Lehrentwicklung in der Pflegewissenschaft
    THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
Detailsuche

Kolab 3.0 ist fast fertig, schreibt Greve. Kleinigkeiten verhindern aber ein endgültiges Release der Groupware. Deshalb wurde Kolab 2.4 veröffentlicht, um die Wartezeit zu überbrücken. Kolab 2.4 enthält bereits das neue API, das auch in der Version 3 zum Einsatz kommen soll. Das Verwaltungswerkzeug in Kolab 2.4 macht bereits davon Gebrauch. Außerdem wurde das API so erweitert, dass es weitere Programmiersprachen unterstützt.

Neue Formate

In Kolab 3.0 wurde das XML-Format zur Verwaltung der Daten auf Version 3 erweitert. Damit ist auch das gesamte Ressourcenmanagement von Kolab 3 umgesetzt. Für die Beschreibung von Ereignissen wird beispielsweise das xCal-Format verwendet.

Clients werden dennoch mit Version 2 arbeiten können, denn die zuständige Bibliothek Libkolab erhält eine entsprechende Erweiterung. Auch ein Migrationswerkzeug von Version 2 auf Version 3 wird es geben.

Roundcube statt Horde 3

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.03.2023, Virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das darunterliegende Horde-Framework 3 wird ausgemustert. Stattdessen wird Kolab 3 auf Roundcube 087 setzen. Außerdem wird die LDAP-Unterstützung reduziert, damit Kolab künftig einfacher in bereits bestehende Verzeichnisdienste integriert werden kann.

Weggefallen ist die Unterstützung für den Akonadi-Server - zumindest vorübergehend. Sie soll in einer späteren Version von Kolab 3 hinzugefügt werden.

Sync-Plugins aktualisiert

Der persönliche Onlinespeicher Owncloud soll hingegen ab Kolab 3.0 unterstützt werden. Seit Anfang Mai 2012 gibt es eine neue Version des Synckolab-Plugins für Thunderbird und Mozillas Kalenderapplikation Lightning.

Einen konkreten Termin für die Veröffentlichung von Kolab 3 gibt es nicht. Kolab 2.4 ist jedoch bereits auf den Servern des Projekts zum Download erhältlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

  2. Ghost Story Games: Umstrittener Bioshock-Entwickler stellt Judas vor
    Ghost Story Games
    Umstrittener Bioshock-Entwickler stellt Judas vor

    Ken Levine (Bioshock) gilt als genialer Designer, aber als problematischer Chef. Nun hat er sein neues Actionspiel Judas vorgestellt.

  3. Open Data: GFF klagt gegen Bayern für freie Geodaten
    Open Data
    GFF klagt gegen Bayern für freie Geodaten

    Eine bayerische Behörde erstattete Anzeige gegen Journalisten und andere, die amtliche Geodaten veröffentlicht hatten. Die GFF klagt dagegen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /