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Freie Groupware: Kolab-3.1-Alpha integriert SabreDAV

Die erste Alphaversion der Groupware Kolab 3.1 macht CalDAV und CardDAV verfügbar. Über WebDAV lässt sich außerdem auf Dateien zugreifen, was eine Integration mit Owncloud oder Dropbox vereinfachen soll.

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Der neue Datei-Client im Webmail-Interface
Der neue Datei-Client im Webmail-Interface (Bild: Kolab.org/CC-BY-SA 3.0)

Statt das Rad neu zu erfinden hat die Kolab-Community einfach das SabreDAV-Framework in Version 3.1 ihrer Groupware integriert, die nun in einer Alphaversion erschienen ist. Somit lassen sich nun alle CalDAV- und CardDAV-kompatiblen Client-Anwendungen zum Austausch von Kalender- und Kontaktdaten über Kolab nutzen. Bisher mussten dazu spezielle Kolab-Clients oder auch Activesync benutzt werden.

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Die dazu notwendigen Protokollschichten in Kolab nennt die Community iRony, entsprechend sind die Dienste auch über den Standard Url-Pfad /iRony abrufbar. Der Name ist wohl eine Anspielung auf die mit Apple-Anwendungen auftretenden Probleme. So benötigt das OS-X-Addressbuch 10.6 einen dedizierten Host und funktioniert nicht mit der Standard-URL. Um es trotzdem mit dem neuen Kolab zu nutzen, bietet die Community eine beispielhafte Virtual-Host-Konfigurationsdatei für den Apache-Webserver.

Dank SabreDAV unterstützt Kolab nun auch WebDAV und ermöglicht so einen einfachen Umgang mit Dateien über den integrierten Webclient. Das erlaubt etwa, Dateien an E-Mails anzuhängen, ohne diese zuerst hochladen zu müssen. Über eine Middleware in Kolab sollen sich verschiedene Backends als Dateispeicher wie Owncloud oder Dropbox hinzufügen lassen. In der veröffentlichten Alphaversion bietet die Community eine Referenzimplementierung der Funktion auf Basis von IMAP.

Darüber hinaus können mit Kolab 3.1 gemeinsam genutzte Ordner editiert werden, und es lassen sich Regeln festlegen, nach denen User-IDs erzeugt werden. Für den Dienst Mykolab.com verbesserten die Entwickler auch die Multi-Domain-Unterstützung. So lassen sich nun Webmail und Activesync über eine URL nutzen, auch wenn mehrere Domains genutzt werden.

Der Quellcode von Kolab ist via Git verfügbar. Um die Alpha von Kolab 3.1 zu testen, bittet die Community darum, die für CentOS bereitgestellten Pakete wie in der Ankündigung beschrieben zu nutzen.



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