Freie Grafikbibliothek: Mesa 9.0 unterstützt OpenGL 3.1
Ursprünglich war die nun veröffentlichte Grafikbibliothek(öffnet im neuen Fenster) als Mesa 8.1 geplant. Doch da der freie Intel-DRI-Treiber OpenGL 3.1 voll unterstützt, entschieden sich die Entwickler(öffnet im neuen Fenster) der Tradition folgend für die neue Versionsnummer 9.0. Die Radeon- und Nouveau-Treiber können dagegen die OpenGL-3.1-Funktionen noch nicht nutzen.
Die Funktionen des neuen API stehen auch nur dann bereit, wenn ein Programm dies explizit anfordert. Darüber hinaus hängt die von Mesa gemeldete OpenGL-Version vom verwendeten Treiber ab.
Neben der neuen OpenGL-Version und hinzugefügten Funktionen enthält Mesa 9.0 zwei neue Gallium3D-Treiber. Der Nv30-Treiber(öffnet im neuen Fenster) ersetzt den bisher eingesetzten Nvfx-Treiber und ist für Nvidia-Grafikkarten der Serien Geforce-FX, -6 und -7 gedacht sowie für einige Quadro-Varianten. Der zweite neue Gallium3D-Treiber, Radeonsi, unterstützt AMDs Radeon-HD-7000-Serie.
Neu hinzugekommen ist ebenfalls der State-Tracker(öffnet im neuen Fenster) für OpenCL namens Clover. Der State-Tracker für VDPAU(öffnet im neuen Fenster) wurde zudem vervollständigt. Die Videodecodierung darüber ist derzeit jedoch auf MPEG 1 und 2 beschränkt.
Das veraltete Makefile-System zum Kompilieren wurde entfernt, offiziell unterstützt werden nun Autoconf und Automake(öffnet im neuen Fenster) sowie Scons(öffnet im neuen Fenster). Die Bibliothek Libglu(öffnet im neuen Fenster) befindet sich außerdem ab sofort in einem eigenem Quellcodearchiv. Mesa 9.0 steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) auf den Projektservern bereit.
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