Freie Grafikbibliothek: Mesa 9.0 unterstützt OpenGL 3.1

Die 3D-Grafikbibliothek Mesa 9.0 implementiert das OpenGL-3.1-API vollständig. Zudem enthält die Version zwei neue Gallium3D-Treiber für Chips von Nvidia und AMD.

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Mesa 9.0 erhält ein vollständiges API für OpenGL 3.1.
Mesa 9.0 erhält ein vollständiges API für OpenGL 3.1. (Bild: Jörg Thoma/Golem.de)

Ursprünglich war die nun veröffentlichte Grafikbibliothek als Mesa 8.1 geplant. Doch da der freie Intel-DRI-Treiber OpenGL 3.1 voll unterstützt, entschieden sich die Entwickler der Tradition folgend für die neue Versionsnummer 9.0. Die Radeon- und Nouveau-Treiber können dagegen die OpenGL-3.1-Funktionen noch nicht nutzen.

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Die Funktionen des neuen API stehen auch nur dann bereit, wenn ein Programm dies explizit anfordert. Darüber hinaus hängt die von Mesa gemeldete OpenGL-Version vom verwendeten Treiber ab.

Neben der neuen OpenGL-Version und hinzugefügten Funktionen enthält Mesa 9.0 zwei neue Gallium3D-Treiber. Der Nv30-Treiber ersetzt den bisher eingesetzten Nvfx-Treiber und ist für Nvidia-Grafikkarten der Serien Geforce-FX, -6 und -7 gedacht sowie für einige Quadro-Varianten. Der zweite neue Gallium3D-Treiber, Radeonsi, unterstützt AMDs Radeon-HD-7000-Serie.

Neu hinzugekommen ist ebenfalls der State-Tracker für OpenCL namens Clover. Der State-Tracker für VDPAU wurde zudem vervollständigt. Die Videodecodierung darüber ist derzeit jedoch auf MPEG 1 und 2 beschränkt.

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Das veraltete Makefile-System zum Kompilieren wurde entfernt, offiziell unterstützt werden nun Autoconf und Automake sowie Scons. Die Bibliothek Libglu befindet sich außerdem ab sofort in einem eigenem Quellcodearchiv. Mesa 9.0 steht zum Download auf den Projektservern bereit.

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