Abo
  • Services:

Freie Firmware: Facebook erstellt Coreboot-Support für Enterprise-ARM-Chip

Wohl als Teil seiner Aktivität im Rahmen des Open-Compute-Projektes hat Facebook die Unterstützung eines kleinen ARM-Server-Chips von Cavium in Coreboot erstellt. Ob und wofür Facebook den Chip nutzt, ist nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Feldhase ist das Maskottchen von Coreboot.
Der Feldhase ist das Maskottchen von Coreboot. (Bild: Adam Kumiszcza, Wikimedia.org/CC-BY-SA 3.0)

Seit Jahren engagiert sich Facebook sehr aktiv im Open-Compute-Projekt und veröffentlicht etwa die Designs seiner eigens erstellten Hardware. Erst vor wenigen Monaten hat Facebook darüber hinaus die Firmware-Unterstützung für seinen 100GbE-Switch Wedge sowie den Miniserver Mono Lake als Open Source für das freie Coreboot-Projekt veröffentlicht. Dem folgt nun die Coreboot-Unterstützung für den ARM-SoC CN81xx von Cavium und dem dazugehörigen Evaluationsboard.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. alanta health group GmbH, Hamburg

Die Arbeiten dazu stammen unter anderem von dem Entwickler und langjährigen Coreboot-Beitragenden David Hendricks, der auch an den Coreboot-Arbeiten für den Wedge-Switch und den Mono-Lake-Server beteiligt war. Der Code zur Unterstützung des SoC ist auf mehrere einzelne Beiträge verteilt und basiert auf dem von Cavium zur Verfügung gestellten SDK. Zusätzlich zu den grundlegenden Arbeiten gibt es etwa eine Unterstützung für die MMU und eine zweite CPU.

Dem Beitrag von Hendricks zufolge sollen künftig weitere Funktionen in die Coreboot-Unterstützung integriert werden. Dazu gehört etwa die UART-Initialisierung oder auch die Verwendung der sogenannten ARM Trusted Firmware (ATF). Bei Letzterer handelt es sich unter anderem um die Implementierung des Secure Monitors im Execution Level 3 (EL3). Das ist die Firmware-Schicht unterhalb der Ebene des Betriebssystems oder eines Hypervisors.

Das SoC CN81xx von Cavium basiert auf der ARMv8-Architektur, nutzt bis zu 4 Kerne und ist als Teil der Octeon-Reihe eher für den Embedded-Einsatz gedacht wie etwa als Controller für kleinere NAS- oder Security-Appliances, als Switch-Control-Plane oder Ähnliches. Wo und ob Facebook den Chip bereits intern einsetzt, ist nicht bekannt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 58,99€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. ab 194,90€

Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


      •  /