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Freie Firmware: Coreboot läuft erstmals auf moderner Server-Plattform

Bisher läuft die freie Firmware Coreboot auf Chromebooks oder auf meist sehr alten Boards. Die Software ist nun erstmals wieder auf eine moderne Server-Plattform portiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Maskottchen von Coreboot ist ein Hase.
Das Maskottchen von Coreboot ist ein Hase. (Bild: Bengt Nyman/CC-BY 2.0)

Die freie Firmware Coreboot läuft auf der Server-Plattform X11SSH-TF von Supermicro, wie das für den Port zuständige Unternehmen 9 Elements in seinem Blog schreibt. Dabei handelt es sich laut Ankündigung um die erste Portierung von Coreboot auf eine moderne Server-Plattform. Derzeit ist der Haupteinsatzzweck von Coreboot die Nutzung als Firmware in den Chromebooks von Google. Darüber hinaus gibt es einige von der Community getragene Portierungen der Technik auf meist ältere Hardware.

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Die nun auch mit Coreboot nutzbaren Server von Supermicro unterstützen Intels Xeon E3-1200 v6 alias Kabylake-DT als CPU. Sowohl die Prozessoren als auch die Server-Boards sind zurzeit noch im Handel erhältlich und werden von den Herstellern unterstützt. Für die Coreboot-Unterstützung dieser Plattform hat das Entwicklerteam viele verschiedene Bestandteile implementiert.

Dazu gehört die Unterstützung für das Inteltool, mit dem etwa Register der CPU ausgelesen werden können. Unterstützt werden außerdem TPM 1.2 und 2.0 sowie der sogenannte Verified Boot und Measured Boot, mit dem die Integrität des Systems beim Starten überprüft werden kann. Der Port enthält außerdem BMC- und Super-I/O-Treiber für den AST 2400 von Aspeed. Ein IPMI-Treiber zur Fernwartung ist ebenfalls verfügbar.

Beauftragt worden ist der Coreboot-Port von dem VPN-Anbieter Mullvad, der nicht nur die Nutzung von Open-Source-Software, sondern insbesondere auch von Open-Source-Firmware als Teil seiner Vision transparenter und unabhängig prüfbarer Server beschreibt. Der Anbieter Mullvad bemängelt in seinem Blog aber auch, dass für den Start der Server immer noch proprietäre Firmware-Teile der CPU-Hersteller Intel oder AMD notwendig seien.

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