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Dank QML können die KDE-Plasma-Shells vereinigt werden.
Dank QML können die KDE-Plasma-Shells vereinigt werden. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

Freie Desktops: KDE-Plasma-Shells sollen vereinigt werden

Dank QML können die KDE-Plasma-Shells vereinigt werden.
Dank QML können die KDE-Plasma-Shells vereinigt werden. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

Mittels QML sollen sämtliche KDE-Plasma-Arbeitsflächen - Desktop, Netbook und Active - zusammengefasst werden, was den Wechsel zwischen verschiedenen Formfaktoren erleichtern soll. Vorarbeiten dazu sind bereits zum Testen verfügbar.

Die Gnome-Shell und Ubuntus Unity sollen auf verschiedenen Geräten möglichst gleich aussehen, vom 30-Zoll-Monitor bis zum 7-Zoll-Tablet. Mit den Plasma-Arbeitsflächen entwickelt das KDE-Projekt mehrere Oberflächen für verschiedene große Geräte. Mit Qt 5 und QML könnten die sogenannten Shells in einer Binärdatei zusammengeführt werden. Nutzer können so je nach Anwendungszweck leichter als bisher zwischen ihnen hin und her wechseln, schreibt Aaron Seigo in seinem Blog.

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Die Übergänge zwischen den Shells könnten durch Hardware-Events ausgelöst werden, etwa das Anstecken eines Monitors an ein Tablet, um von Plasma-Active zu dem Plasma-Desktop zu wechseln. Seigo schreibt, er freue sich darauf, seinen Laptop an den Fernseher anschließen zu können und auf das Plasma-Mediacenter zu wechseln.

Große Arbeiten in KDE SC 4.11

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sämtliche Oberflächen in QML implementiert werden. Für viele Plasma-Widgets ist das schon geschehen. Schwierige Bestandteile wie die Taskleiste, KRunner und die sogenannten Containments sollen für KDE SC 4.11 portiert werden. Unter Containments verstehen die KDE-Entwickler die Layouts, zwischen denen zum Beispiel Nutzer des Plasma-Desktop wählen können.

Die Standardarbeitsfläche hat Sebastian Kügler bereits in QML reimplementiert. Sie bietet bis auf wenige Neuerungen die gleichen Funktionen wie bisher, was eine bewusste Designentscheidung ist, wie Kügler betont. Tester können das neue Containment mit KDE SC 4.10 benutzen, was offiziell nächste Woche erscheint. Eine einfache Anleitung dazu stellt Kügler in seinem Blog bereit.

Plasma Active 5 basiert auf Qt 5

Die Tablet-Oberfläche Plasma-Active haben die Entwickler von Beginn an in QML geschrieben und die Veröffentlichung der inzwischen vierten Version ist für März geplant. Für Version 5 will sich das Entwicklerteam jedoch mehr Zeit als üblich lassen, da die KDE Frameworks 5 und Libplasma 2 als Grundlage dienen sollen.

Einen Überblick über die Arbeiten an diesen Grundlagen gab Kügler vor wenigen Tagen. Wann die anderen KDE-Arbeitsflächen mit Qt 5 als Basis veröffentlicht werden, steht noch nicht fest. Seigo ist sich jedoch sicher, dass dieser Übergang "nicht sehr aufregend" ausfallen wird.


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elgooG 30. Jan 2013

Leider ist der KDE-Desktop nicht nur eine schöne sorgenfreie QML-Welt. Es tummeln sich ja...

muh3 29. Jan 2013

"Mit den Plasma-Arbeitsflächen entwickelt das KDE-Projekt mehrere Oberflächen für...



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