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Bei Libreoffice wird inzwischen eifriger entwickelt als bei Openoffice.
Bei Libreoffice wird inzwischen eifriger entwickelt als bei Openoffice. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Entwickler wandern zu Libreoffice

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Die unterschiedliche Lizenzierung führte laut Document Foundation zu einer schnellen Abwanderung von Openoffice-Entwicklern zum Libreoffice-Projekt. Dort begann man dann damit, den Code aufzuräumen und die Entwicklungsinfrastruktur zu verbessern. Laut Corbet ist diese erfolgreiche Umstellung ein weiterer Grund dafür, dass Libreoffice nicht nur häufiger veröffentlicht wird, sondern sich auch mehr Entwickler an dem Projekt beteiligen, als es bei Apache Openoffice der Fall ist.

Corbet hat dafür Zahlen gesammelt: Während etwa 238 Entwickler ihren Code beim Libreoffice-Projekt einreichen, sind es bei Openoffice lediglich 16. Das spiegelt sich auch bei den eingereichten Changesets wieder: Bei Openoffice waren es nur 381 im vergangenen Jahr, bei Libreoffice 22.134. Allerdings weist ein Kommentar zurecht darauf hin, dass das Libreoffice-Projekt auch viel Code von Openoffice übernahm und weiterhin übernimmt. Umgekehrt ist das aber auch der Fall.

Nur wenige, aber teils deutliche Unterschiede

Tatsächlich ähneln sich die beiden Softwarepakte weiterhin deutlich, es gibt aber inzwischen doch Unterschiede. So lassen sich Dokumente in Microsofts Docx-Format in beiden Anwendungen öffnen, aber nur in Libreoffice wieder speichern. Libreoffice hat zudem Funktionen, die Openoffice nicht hat, etwa das Anzeigen der Zeichen und Wörter eines Dokuments in der Statuszeile oder die Möglichkeit, spezielle Fonts in Dokumenten einzubetten.

Der größte Anteil (etwa 58 Prozent) an Codebeiträgen für Openoffice wird von nur vier Entwicklern beigetragen, die allesamt bei IBM arbeiten. IBM stiftete 2011 sein Officepaket Lotus Symphony der Apache Foundation. Dort wurde es in Apache Openoffice integriert.

Bei Libreoffice verteilt sich die Firmenbeteiligung auf mehrere Unternehmen: Red Hat hat im vergangenen Jahr 38 Prozent der Codeteile beigetragen, gefolgt von Collabra mit 29,5 Prozent. Mit 23,2 Prozent liegen die Beiträge der Entwickler, deren Arbeitgeber unbekannt ist, an dritter Stelle. Corbet geht davon aus, dass sie in der Mehrzahl freie Entwickler sind.

Am deutlichsten wird der Unterschied aber bei den Veröffentlichungen: 2014 wurden Apache Openoffice die Versionen 4.1 und 4.11 veröffentlicht. Bei Libreoffice waren es zwischen April 2014 und Februar dieses Jahres 15, und das Projekt betreut parallel zwei Versionen.

Der Artikel bei LWN.net ist derzeit nur für Abonnenten zugänglich.

 Freie Bürosoftware: Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

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spiderbit 31. Mär 2015

Das mag schon sein aber solange es fuer das keine tastenkuerzel gibt bringt das alles...

bstea 31. Mär 2015

Standards gibts viele, nur wenn's keiner nutzt ist dessen Bedeutung gering. MSO ist ein...

violator 31. Mär 2015

Na dann sag ich den Jungs bei OpenOffice mal schnell, dass die ganz einfach alle paar...

violator 30. Mär 2015

Als ich das letzte mal was mit Impress gemacht hab ging das nicht, da hab ich nur doof...

bremse 30. Mär 2015

Ja, das war bei StarOffice besser. Scheint mir kein wirkliches Problem zu sein. Unter...



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